Glaubenszeugen Wochenpsalm Wochenspruch Gebete: Morgen Mittag Abend | ||||||||||||||||||
|
Morgen Danach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, weil ihm die Juden nach dem Leben trachteten. Es war aber nahe das Laubhüttenfest der Juden. Da sprachen seine Brüder zu ihm: Mach dich auf von hier und geh nach Judäa, damit auch deine Jünger die Werke sehen, die du tust. Niemand tut etwas im Verborgenen und will doch öffentlich etwas gelten. Willst du das, so offenbare dich vor der Welt. Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht da, eure Zeit ist allewege. Die Welt kann euch nicht hassen. Mich aber haßt sie, denn ich bezeuge von ihr, daß ihre Werke böse sind. Geht ihr hinauf zum Fest! Ich will nicht hinaufgehen zu diesem Fest, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt. Das sagte er und blieb in Galiläa. Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren zum Fest, da ging auch er hinauf, nicht öffentlich, sondern heimlich. Da suchten ihn die Juden auf dem Fest und fragten: Wo ist er? Und es war ein großes Gemurmel über ihn im Volk. Einige sprachen: Er ist gut; andere aber sprachen: Nein, sondern er verführt das Volk. Niemand aber redete offen über ihn aus Furcht vor den Juden. Joh 7, 1-13 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Christi Wirken geschieht im Verborgenen, es entfaltet sich nach anderen Wachstumsgesetzen und Bedingungen als irgendein menschliches Werk. Er läßt sich von den Menschen nicht drängen, noch läßt Er sich vorschreiben, wie Er handeln soll. Seine Stunde wird kommen und Sein Werk wird offenbar werden als Werk der Erlösung vor der ganzen Welt, wenn die Zeit erfüllt ist. (Spieker [5], S. 106) Abend Dies ist das Wort, das der HERR zu Jeremia sagte über die große Dürre: Juda liegt jämmerlich da, seine Städte sind verschmachtet. Sie sitzen trauernd auf der Erde, und in Jerusalem ist lautes Klagen. Die Großen schicken ihre Leute nach Wasser; aber wenn sie zum Brunnen kommen, finden sie kein Wasser und bringen ihre Gefäße leer zurück. Sie sind traurig und betrübt und verhüllen ihre Häupter. Die Erde lechzt, weil es nicht regnet auf Erden. Darum sind die Ackerleute traurig und verhüllen ihre Häupter. Ja, auch die Hirschkühe, die auf dem Felde werfen, verlassen die Jungen, weil kein Gras wächst. Die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen und schnappen nach Luft wie die Schakale; ihre Augen erlöschen, weil nichts Grünes wächst. Ach, HERR, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen! Denn unser Ungehorsam ist groß, womit wir wider dich gesündigt haben. Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärest du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt? Warum stellst du dich wie einer, der verzagt ist, und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlaß uns nicht! Jer 14, 1-9 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Leid und Not sind Masken, hinter denen Gott sich verbirgt, so als könne und wolle Er nicht helfen. Aber hinter allem "Nein", das Gott zu sprechen scheint, gilt es immer wieder zu vernehmen das "tiefe heimliche Ja" das Gott zu uns Sündern spricht, wenn wir aus tiefer Not nach Ihm rufen. (Spieker [5], S. 189 f.) |
||||||||||||||||||
| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 11-12-27 |