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Morgen Das Wort des HERRN kam zu Elia: Mach dich auf und geh nach Zarpat, das bei Sidon liegt, und bleibe dort; denn ich habe dort einer Witwe geboten, dich zu versorgen. Und er machte sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an das Tor der Stadt kam, siehe, da war eine Witwe, die las Holz auf. Und er rief ihr zu und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefäß, daß ich trinke! Und als sie hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit! Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: ich habe nichts Gebackenes, nur eine Handvoll Mehl im Topf und ein wenig öl im Krug. Und siehe, ich hab ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will mir und meinem Sohn zurichten, daß wir essen - und sterben. Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach's, wie du gesagt hast. Doch mache zuerst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir's heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen. Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der HERR regnen lassen wird auf Erden. Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag. Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, das er durch Elia geredet hatte. 1.Kön 17, 8-16 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Gott weiß freilich Seinen Diener in der Not wunderbar zu erhalten und der Diener weiß sich geborgen in Gottes Macht, ja, er überträgt dieses Wissen und diese Geborgenheit auch auf andere. Aber es darf nicht übersehn werden, daß vor dem "Sorget nicht" das große Wagnis für Gott und Sein Reich steht, die bedingungslose Bereitschaft, Seinem Ruf Gehorsam zu leisten, und, wenn es sein muß, das Kreuz auf sich zu nehmen. (Spieker [5], S. 252) Abend Jesus ging durch Städte und Dörfer und lehrte und nahm seinen Weg nach Jerusalem. Es sprach aber einer zu ihm: Herr, meinst du, daß nur wenige selig werden? Er aber sprach zu ihnen: Ringt darum, daß ihr durch die enge Pforte hineingeht; denn viele, das sage ich euch, werden danach trachten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht können. Wenn der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, und ihr anfangt, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, tu uns auf!, dann wird er antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht; wo seid ihr her? Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unsern Straßen hast du gelehrt. Und er wird zu euch sagen: Ich kenne euch nicht; wo seid ihr her? Weicht alle von mir, ihr Übeltäter! Da wird Heulen und Zähneklappern sein, wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen. Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Luk 13, 22-30 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Letzter Aufruf zur Umkehr! Nur der ernsthaft Ringende wird durch die enge Pforte eingehen. Wer seine Buße spart bis zum Tode, wird den Eingang in die Welt Gottes verschlossen finden. Nicht die äußere Zugehörigkeit zu Jesus sondern das Bekenntnis der Tat und der ganzen Person entscheidet. Solche, die scheinbar fern aber heilsbegierig sind, werden zu Teilnehmern am himmlischen Freudenmahle. (Spieker [5], S. 66) |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung:11-12-27 |