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Morgen Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist. Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht. Und ihr wißt, daß er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde. Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt. 1.Joh 3, 1-6 Von der Vaterliebe Gottes, die uns hier schon zu Seinen Kindern macht. Drei Kennzeichen der Kinder Gottes: die Fremdheit zur Welt - der echte Christ bildet einen Anstoß für seine Umgebung; die Hoffnung auf die Zukunft - Gott läßt nichts unvollendet, was Er einmal angefangen hat; die große und heilige Verpflichtung - wer sich der Krippe naht, muß ablegen, was ihn von Christus scheidet. (Spieker [5], S. 26 f.) Wochenspruch Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt. 1.Joh 2, 8b Christus ist der Morgenstern, der den wahren Tag heraufführt. Was in dem Wechsel von Licht und Finsternis gleichnishaft abgebildet, aber in der hereinbrechenden Nacht immer wieder zerstört wird, ist in dem Kommen Christi erfüllt: der wirkliche und dauernde Sieg des Lichtes über die Finsternis. Das "äußere Sonnenlicht" weist hin auf Den, der die dunkle Welt für immer erleuchtet. Indem wir Ihn liebend erkennen, wenden wir uns von der Nacht zum Tag und kommen "ans helle Licht gegangen". (Spieker [5], S. 39) |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 11-12-27 |