Dienstag

7. Februar 2012

 

SEPTUAGESIMAE
Lohn und Gnade

 

Predigttext

 

Jer 9, 22-23 (IV. Reihe)

Wochenspruch

 

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.

Wochenlied

 

Es ist das Heil uns kommen her (EG 342)
Gott liebt diese Welt(EG 409)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
{Darum} stärkt die müden Hände und die wankenden Knie und macht sichere Schritte mit euren Füßen, damit nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, und seht darauf, daß nicht jemand Gottes Gnade versäume; daß nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch sie unrein werden; daß nicht jemand sei ein Abtrünniger oder Gottloser wie Esau, der um der einen Speise willen seine Erstgeburt verkaufte. Ihr wißt ja, daß er hernach, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obwohl er sie mit Tränen suchte.
Hebr 12, 12-17 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
"Herr, laß unsre Füße sichere Tritte tun" - das gilt nicht bloß un unsertwegen, sondern vor allem um unserer Weggenossen willen. Denn wir sind einander zu Helfern gesetzt, daß wir den schwachen Bruder mitnehmen auf dem Weg zum ewigen Heil. Darum bedürfen wir der Heiligung, daß wir nicht durch unsre Sünde wie durch ein Gift das Ganze hefährden, und unser Erstgeburtsrecht, das wir als Glieder der Gemeinde besitzen, schnäde aufs Spiel setzen. (Spieker [5], S. 328)

Abend
 
David war unter den Israeliten auserkoren, wie das Fett vom Opfer für Gott bestimmt ist. Er spielte mit Löwen wie mit jungen Böcken und mit Bären wie mit Lämmern. In seiner Jugend schlug er den Riesen tot und nahm die Schmach von seinem Volk weg. Er hob seine Hand mit der Steinschleuder und zerbrach den Hochmut des Goliat.
[Denn er rief den Herrn, den Höchsten, an; der stärkte ihm seine Hand, daß er den erfahrenen Kriegsmann tötete und seinem Volk den Sieg gab. Deshalb rühmte man ihn als Sieger über zehntausend und ehrte ihn mit Lobliedern auf den Herrn, als er die königliche Krone empfing. Er schlug die Feinde ringsumher und vernichtete die Philister, seine Widersacher, und zerbrach ihre Macht bis zum heutigen Tag.]
Bei jeder Tat dankte er dem Heiligen, dem Höchsten, mit einem Lobpreis. Von ganzem Herzen rühmte er und liebte den, der ihn geschaffen hatte. Er ließ Sänger vor den Altar treten und Psalmen singen und ordnete an, daß man die Feiertage würdig begehen und die Jahresfeste prächtig feiern sollte, damit der heilige Name des Herrn gelobt und vom frühen Morgen an das Heiligtum davon erfüllt würde. Der Herr vergab ihm seine Sünden und erhöhte seine Macht für alle Zeit und schloß einen Bund mit ihm, daß das Königtum und der königliche Thron in Israel bei ihm bleiben sollten.
Sir 47, 2-5 (6-8) 9-13 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Schon König David ließ die schönen Gottesdienste des Herrn durchs ganze Jahr hindurch nach fester Ordnung begehn; so schuf er ein Vorbild für unsre Begehung des Kirchenjahrs - wir erblicken darin weder eine gesetzliche Pflicht noch eine verdienstliche Leistung, sondern eine Hilfe, daß wir das geschuldete Gotteslob dankbar und regelmäßig darbringen. (Spieker [5], S. 151)
 
oder
 
Als Samuel den HERRN anrief, ließ der HERR donnern und regnen an demselben Tage. Da fürchtete das ganze Volk den HERRN und Samuel gar sehr und sprach zu Samuel: Bitte für deine Knechte den HERRN, deinen Gott, daß wir nicht sterben; denn zu allen unsern Sünden haben wir noch das Unrecht getan, daß wir uns einen König erbeten haben. Samuel aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all das Unrecht getan, doch weicht nicht vom HERRN ab, sondern dienet dem HERRN von ganzem Herzen und folgt nicht den nichtigen Götzen nach; denn sie nützen nicht und können nicht erretten, weil sie nichtig sind. Der HERR verstößt sein Volk nicht um seines großen Namens willen; denn es hat dem HERRN gefallen, euch zu seinem Volk zu machen. Es sei aber auch ferne von mir, mich an dem HERRN dadurch zu versündigen, daß ich davon abließe, für euch zu beten und euch zu lehren den guten und richtigen Weg! Nur fürchtet den HERRN und dienet ihm treu von ganzem Herzen; denn seht doch, wie große Dinge er an euch getan hat. Werdet ihr aber Unrecht tun, so werdet ihr und euer König verloren sein.
1.Sam 12, 18-25 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 12-01-16
top

Impressum
Haftungsausschluss