Mittwoch

10. März 2010

 

OKULI
Bereit zum Verzicht

 

Predigttext

 

Eph 5, 1-8a (II. Reihe)

Wochenspruch

 

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes

Wochenlied

 

Wenn meine Sünd mich kränken (EG 82)
Du schöner Lebensbaum des Paradieses (EG 96)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Johannes sprach zu ihm: Meister, wir sahen einen, der trieb böse Geister in deinem Namen aus, und wir verboten's ihm, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus aber sprach: Ihr sollt's ihm nicht verbieten. Denn niemand, der ein Wunder tut in meinem Namen, kann so bald übel von mir reden. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Denn wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt deshalb, weil ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unvergolten bleiben.
[Und wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde. Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, daß du verkrüppelt zum Leben eingehst, als daß du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht. Wenn dich dein Fuß zum Abfall verführt, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, daß du lahm zum Leben eingehst, als daß du zwei Füße hast und wirst in die Hölle geworfen. Wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, so wirf's von dir! Es ist besser für dich, daß du einäugig in das Reich Gottes gehst, als daß du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen.]
Mark 9, 38-41 (42-47) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
"Das Wort Jesu verbietet den zornigen Eifer, der jeden hastig zur Entscheidung drängt, und macht geduldig, auch Unfertiges zu ertragen und schwächlichen Anfängen Zeit zu gönnen." (A. Schlatter) (Spieker [5], S. 207)

Abend
 
Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
Matth 13, 44-46 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Opfermut des armen Taglöhners, der Wagemut des königlichen Kaufmanns - sie gehn beide über die Maße und Vernunft des Alltags hinaus. Und doch handeln sie beide, von ihrem Ziele her gesehn, richtig. So ist erst recht für den Christen das höchste Gut, das himmlische Kleinod des kühnsten Einsatzes, der Dahingabe aller Güter wert. (Spieker [5], S. 227)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 09-12-16
top

Impressum
Haftungsausschluss