Glaubenszeugen Wochenspruch Wochenpsalm Gebete: Morgen Mittag Abend | ||||||||||||||||||
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Morgen Weil sie alle von einem kommen, beide, der heiligt und die geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen, und spricht: »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.« Und wiederum: »Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen«; und wiederum: »Siehe, hier bin ich und die Kinder, die mir Gott gegeben hat.« Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten. Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an. Daher mußte er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden. Hebr 2, 11-18 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Das Wissen um die Schuld ist die tiefste Ursache der Todesfurcht. Jene Macht, die uns zum Sündigen verführt, quält und verklagt uns als Macht des bösen Gewissens. Darum durchleidet Christus unser menschliches Schicksal bis in die letzten Tiefen der Versuchung und der Gottverlassenheit, auf daß wir in der Gewissensangst das Wort der Vergebung vernehmen und in Todesnot die Gewißheit Seiner Nähe verspüren. (Spieker [5], S. 91) Abend So laßt nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin, als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Wißt ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müßt ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Gott sei aber gedankt, daß ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid. Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. Röm 6, 12-18 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Du bist bei deiner Taufe gezeichnet mit dem Zeichen des heiligen Kreuzes, "beides, an Stirn und Brust." Du hast das Hoheitszeichen des himmlischen Königs empfangen. Du bist seit deiner Taufe Christi geschworener Streiter. Darum "kämpfe ritterlich als ein Kind Gottes wider Teufel, Welt und Sünde, daß du das ewige Leben erlangest." (Spieker [5], S. 216) |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 12-01-16 |