Montag

1. August 2011

 

6. SONNTAG NACH TRINITATIS
Leben aus der Taufe

 

Predigttext

 

5. Mose 7, 6-12 (III. Reihe)

Wochenspruch

 

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.

Wochenlied

 

Ich bin getauft auf deinen Namen (EG 200)


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Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, daß sie weiterziehen. Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand über das Meer und teile es mitten durch, so daß die Israeliten auf dem Trockenen mitten durch das Meer gehen. Siehe, ich will das Herz der Ägypter verstocken, daß sie hinter euch herziehen, und will meine Herrlichkeit erweisen an dem Pharao und aller seiner Macht, an seinen Wagen und Männern. Und die Ägypter sollen innewerden, daß ich der HERR bin, wenn ich meine Herrlichkeit erweise an dem Pharao und an seinen Wagen und Männern. Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster, und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher. Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich. Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.
2.Mose 14, 15-22 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abend
 
Ich will euch, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber lassen, daß unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das Meer und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus.
[Aber an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste erschlagen. Das ist aber geschehen uns zum Vorbild, damit wir nicht am Bösen unsre Lust haben, wie jene sie hatten. Werdet auch nicht Götzendiener, wie einige von ihnen es wurden, wie geschrieben steht: »Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu tanzen.« Auch laßt uns nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben: und an einem einzigen Tag kamen dreiundzwanzigtausend um.]
1.Kor 10, 1-4 (5-8) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Obwohl die Väter in der Wüste hohe Gnadengaben empfangen haben - die "Taufe" im Roten Meer, die wunderbare Speisung in der Wüste durch das Manna, Wasser aus dem Felsen -, hat sie doch Gottes Gericht ereilt, wil ihr fleischliches Gelüst und abgöttisches Wesen den Zorn Gottes reizte. Das ist der Gemeinde zur Warnung geschehn, damit sie sich hüte vor falscher Sicherheit, wachsam sei gegenüber Versuchungen und sich demütig der Treue Gottes anvertraue.(Spieker, [5] S. 224)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 11-06-09
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