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Vorabend {Und es sprach} Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead sprach zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn. Da kam das Wort des HERRN zu ihm: Geh weg von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt. Und du sollst aus dem Bach trinken, und ich habe den Raben geboten, daß sie dich dort versorgen sollen. Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN und setzte sich nieder am Bach Krit, der zum Jordan fließt. Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends, und er trank aus dem Bach. 1.Kön 17, 1-6 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Gott geht mit den Seinen wunderbare Wege. Er macht Seinen Diener satt, während die Welt ringsumher Hunger und Durst leidet. Es kommt nur darauf an, dem Walten Seines Geistes Raum zu geben und sich gehorsam von Ihm leiten zu lassen. (Spieker [5], S. 254) Alttestamentliche Lesung [Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila, und dort findet man Gold; und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham. Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch. Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.] Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaute und bewahrte. 1.Mose 2, 4b-9 (10-14) 15 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Gott der Herr bestellte den Menschen zum Ordner und Pfleger Seiner Schöpfung und gab den ganzen Reichtum der Erde unter seine Hand. Aber Er gab ihm ein Gebot des Lebens, damit er daran seine Grenzen erkenne und seinen Gehorsam beweise. [vgl. V. 16-17] (Spieker [5], S. 251) Epistel Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht, fest im Glauben, und wißt, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen. Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. Ihm sei die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Röm 8, (12-13) 14-17 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Unter Druck und Sorge versucht uns der Teufel auf zweierlei Weise: daß wir trotzig aufbegehren oder daß wir in Schwermut verfallen. Es ist gut zu wissen, daß wir in jedem Fall unter Gottes Hand sind - Seine Rechte kann alles ändern. (Spieker [5], S. 189) Evangelium Matth 6, 25-34 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Die Menschen haben aus ihrer Existenzsicherung einen Götzendienst gemacht, den sie bezahlen mit ständiger Lebensangst. Diese »Sorge« macht blind für die wahre Wirklichkeit, von der allein das Leben abhängt und von der die Kreaturen vertrauensvoll sich tragen lassen. Wieviel mehr wird euch Menschen die göttliche Fürsorge kund als den Kreaturen! Gott hält euch für wert, teilzuhaben an Seinem Reich, und reicht euch täglich die Kraft dar, die ihr gerade für diesen Tag nötig habt. (Spieker [5], S. 252) Abend Mark 12, 41-44 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Das Almosen der armen Witwe wiegt bei Gott schwerer als die Gabe der Reichen, denn sie hat das Opfer ihrer ganzen Habe dargebracht. (Spieker [5], S. 245) |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 11-09-05 |