Samstag

10. Dezember 2011

 

2. ADVENT
Der kommende Erlöser

 

Predigttext

 

Jes 63, 15-16 (17-19a) 19b; 64 1-3 (IV. Reihe)

Wochenspruch

 

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Wochenlied

 

Ihr lieben Christen, freut euch nun (EG 6)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Wir wollen euch {aber}, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen. Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.
1.Thess 4, 13-18 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Christen haben einen festen Trost und eine gewisse Hoffnung, denn sie glauben daran, daß "Jesus gestorben und auferstanden ist". Sie haben die Verheißung Seiner Wiederkunft, sie sind unlöslich durch das Band der Hoffnung mit Ihm verbunden. Seine Stimme dringt auch durch Gräber, sie weckt Tote auf. Zuletzt ist das Ziel dieser Hoffnung ganz einfach: "wir werden bei dem Herrn sein allezeit." (Spieker [5], S. 317)

Wochenspruch
 
Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Lk 21, 28
 
Das Gebet des Herrn mündet in der Bitte, daß Gott uns erlösen wolle "von dem Übel", das heißt aus der Macht des Bösen. Wer um Erlösung bittet, der weiß, daß seine Gebundenheit stärker, sein Schade tiefer ist, als daß er selber oder irgend ein Mensch ihm helfen könnte. Dem aber, dem Erlösung verheißen ist, geziemt das erhobene Haupt und der aufwärts gerichtete Blick: beides als Sinnbild und Ausdruck der sieghaften Freudigkeit, die die Verzweiflung hinter sich gelassen hat, des verwärtsdrängenden Mutes, der sich vor nichts fürchtet, der alles überwindenden Hoffnung, die weiß: ich werde nicht zuschanden.
(Spieker [5], S. 6 f.)

 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 11-10-09
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