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Morgen [Zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt"? Und wiederum: "Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein"? Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er: "Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten."] Von den Engeln spricht er zwar: "Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen", aber von dem Sohn: "Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen." Und: "Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alle veralten wie ein Gewand; und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand werden sie gewechselt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören." Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt: "Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache"? Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen? Hebr 1, (5.6) 7-14 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Mit der Erhöhung Christi zur Rechten Gottes ist erfüllt, worauf geheimnisvolle Worte des Alten Bundes vorausdeuten. Nur Einer trägt den Namen "der Sohn". Ihm dienen die Engel, Ihn fürchten die Mächte. Alle geschaffenen Wesen sind dem Wechsel unterworfen - Er aber bleibt, Seine Herrschaft ist unwandelbar. (Spieker [5], S. 276) Abend Es ist kein Gott wie der Gott Jeschuruns, der am Himmel daherfährt dir zur Hilfe und in seiner Hoheit auf den Wolken. Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen. Er hat vor dir her deinen Feind vertrieben und geboten: Vertilge! Israel wohnt sicher, der Brunnquell Jakobs unbehelligt in dem Lande, da Korn und Wein ist, dessen Himmel von Tau trieft. Wohl dir, Israel! Wer ist dir gleich? Du Volk, das sein Heil empfängt durch den HERRN, der deiner Hilfe Schild und das Schwert deines Sieges ist! Deine Feinde werden dir huldigen, und du wirst auf ihren Höhen einherschreiten. 5.Mos 33, 26-29 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart In einer unvergeßlichen Gebärde ist uns kund getan, daß die ewigen Arme für uns offen stehen: die am Kreuz ausgebreiteten Arme des Sohnes zeigen uns, daß das Vaterherz Gottes für uns offen steht, daß Sein Erbarmen allzeit für uns da ist, daß wir dort Zuflucht haben, wenn kein irdischer Ort uns Halt und Trost gibt. (Spieker [5], S. 34) |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 11-10-09 |