Samstag - 15. April 2017
KARSAMSTAG

Begraben



 Laudes/Morgengebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Eröffnung

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 88 I


HERR, Gott meines Heils, /
am Tage schreie ich, *
bei Nacht stehe ich vor Dir.


    Mein Gebet komme vor Dich, *
    neige Dein Ohr meinem Flehen.


Ich bin gesättigt mit Leiden, *
mein Leben ist dem Totenreich nah.


    Ich zähle zu denen, die in die Grube fahrn, *
    ich bin wie ein Mann ohne Kraft.


Unter Toten muss ich wohnen /
gleichwie die Erschlagenen, *
die da im Grabe ruhn,


    derer Du nicht mehr gedenkst, *
    die Deiner Hand entzogen sind.


Du hast mich versetzt in die unterste Grube, *
in Finsternisse, in abgründige Tiefen.


    Auf mir lastet Dein Grimm, *
    all deine Fluten lässt Du mich treffen.


Du hast mir die Freunde entfremdet, *
hast mich ihnen zum Abscheu gemacht.


    Ich bin gefangen - kann nicht heraus, *
    mein Auge verschmachtet vor Elend.


Zu Dir, HERR, rufe ich Tag für Tag. *
breite zu Dir meine Hände aus.


    Tust Du denn an den Toten Wunder, *
    stehen Schatten auf, Dir zu danken?


Erzählt man im Grab von Deiner Huld, *
von Deiner Treue im Totenreich?


    Wird Dein Wunder im Finstern erkannt, *
    deine Gerechtigkeit im Land des Vergessens?


Ich aber, HERR, schreie zu Dir, *
mein Gebet komme am Morgen vor Dich. +

[Antiphon
Seinen eigenen Sohn hat Gott nicht verschont:
Er hat Ihn hingegeben für uns alle.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Seinen eigenen Sohn hat Gott nicht verschont:
Er hat Ihn hingegeben für uns alle.

Kartagspsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 69 A I


Rette mich, Gott! *
Das Wasser geht mir bis zum Hals!


    Ich versinke in tiefem Schlamm *
    und finde keinen Halt.


Ich kam in tiefes Wasser, *
die Flut reißt mich fort.


    Ich bin erschöpft vom Schreien, *
    meine Kehle brennt.


Meine Augen ermatten, *
ich harre auf meinen Gott.


    Mehr als Haare auf meinem Haupt *
    sind es, die mich grundlos hassen.


Mächtig sind, die mich verderben, *
meine verlogenen Feinde.


    Was ich nicht raubte, *
    soll ich erstatten.


Gott, Du allein kennst meine Torheit, *
meine Schuld ist Dir nicht verborgen.


    Lass nicht durch mich zuschanden werden, *
    die auf Dich hoffen, H
ERR der Heerscharen!

Lass nicht beschämt werden durch mich, *
die nach Dir fragen, Gott Israels!


    Denn Deinetwegen trage ich Schmach *
    und bedeckt Schande mein Angesicht.


Fremd geworden bin ich meinen Brüdern, *
ein Fremder den Kindern meiner Mutter;


    denn der Eifer um Dein Haus
    hat mich verzehrt, *
    Deiner Schmäher Schmähung
    ist gefallen auf mich.


Ich weinte und fastete, *
ich wurde nur noch geschmäht.


    Ich nahm einen Sack zum Kleide *
    und wurde ihnen zum Gespött.


Über mich reden, die sitzen im Tor, *
Zecher singen Spottlieder über mich. +

Ich aber - ich bete zu Dir, H
ERR, *
zur Zeit Deiner Gnade, o Gott!


    Gib mir Antwort
    nach Deiner großen Gnade, *
    mit Deiner treuen Hilfe.


Rette mich aus dem Schlamm, /
lass mich doch nicht versinken *
und zieh mich aus tiefen Wassern.


    Nicht reiße die Flut mich hinweg, /
    und nicht soll mich die Tiefe verschlingen, *
    nicht schließe der Brunnen
    über mir seinen Mund. +

[Antiphon
Vater, nicht Mein Wille, sondern Dein Wille geschehe.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Vater, nicht Mein Wille, sondern Dein Wille geschehe.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 130 IV


Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu Dir: *
H
ERR, höre meine Stimme!

    Lass Deine Ohren achten *
    auf mein lautes Flehn!


Rechnest Du, HERR, die Sünden an, - *
Herr, wer wird bestehn?


    Doch bei Dir ist Vergebung, *
    dass man Dich fürchte.


Ich hoffe auf den HERRN, /
es hofft meine Seele, *
ich warte auf Sein Wort. +

Meine Seele wartet auf den Herrn *
mehr als die Wächter auf den Morgen;


    mehr als die Wächter auf den Morgen *
    soll Israel hoffen auf den H
ERRN!

Denn bei dem HERRN ist Gnade *
und viel Erlösung bei Ihm.


    Ja, Er wird Israel erlösen *
    von allen seinen Sünden. +

Antiphon
Aus den Pforten der Hölle
rette, o H
ERR, meine Seele!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Aus den Pforten der Hölle
rette, o H
ERR, meine Seele!

LESUNGEN
RESPONSORIEN


Tagesspruch
Also hat Gott die Welt geliebt, dass
Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit
alle, die an Ihn glauben, nicht verloren
werden, sondern das ewige Leben haben.


1. Lesung
Hos 5, 15 - 6, 3
(Gott spricht:) Ich will wieder an Meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld büßen und Mein Angesicht suchen; wenn's ihnen übel ergeht, so werden sie Mich suchen. »Kommt, wir wollen wieder zum H
ERRN; denn Er hat uns zerrissen, Er wird uns auch heilen, Er hat uns geschlagen, Er wird uns auch verbinden. Er macht uns lebendig nach zwei Tagen, Er wird uns am dritten Tage aufrichten, dass wir vor Ihm leben. Lasst uns darauf achthaben und danach trachten, den HERRN zu erkennen; so gewiss wie die schöne Morgenröte bricht Er hervor und kommt über uns wie der Regen, wie Spätregen, der das Land feuchtet.«

Responsorium

Noten

2. Lesung
Hebr 9, 24-28
{Denn} Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns; auch nicht, um Sich oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht; sonst hätte Er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an. Nun aber, am Ende der Zeiten, ist Er ein für alle Mal erschienen, um durch Sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben. Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint Er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die Ihn erwarten.

Responsorium

Noten

3. Lesung
Matth 27, (57-60) 61-66
[Am Abend aber kam ein reicher Mann aus Arimathäa, der hieß Josef und war auch ein Jünger Jesu. Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm den geben. Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in ein reines Leinentuch und legte ihn in sein eigenes neues Grab, das er in einen Felsen hatte hauen lassen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon.]
Es waren aber dort Maria Magdalena und die andere Maria; die saßen dem Grab gegenüber. Am nächsten Tag, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus und sprachen: Herr, wir haben daran gedacht, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Nach drei Tagen werde ich auferweckt. Darum befiehl, dass man das Grab bewache bis zum dritten Tag, damit nicht seine Jünger kommen und ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist auferstanden von den Toten, und der letzte Betrug ärger wird als der erste. Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt. Sie gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein.


Responsorium

Noten


CANTICUM

V Christus erduldete das Kreuz
R und achtete die Schande gering.

Antiphon

Noten

Noten

Aus 1. Petr. 2 II


Christus hat für uns gelitten /
und hinterließ uns ein Vorbild, *
dass wir Seinen Spuren folgen.


    Er hat keine Sünde begangen, *
    in Seinem Mund fand sich kein Betrug.


Er wurde geschmäht, schmähte nicht wider, /
da Er litt, drohte Er nicht, *
sondern überließ es dem gerechten Richter.


    Er trug unsere Sünden selbst hinauf *
    an Seinem Leibe auf das Holz,


dass wir, der Sünde gestorben, *
der Gerechtigkeit leben:


    Fürwahr, Er trug unsre Krankheit /
    und lud auf sich unsre Schmerzen, *
    durch Seine Wunden sind wir geheilt. +

Antiphon
Unserer Sünden wegen ist Christus gestorben,
Er, der Gerechte, für die Ungerechten,
um uns hinzuführen zu Gott.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Unserer Sünden wegen ist Christus gestorben,
Er, der Gerechte, für die Ungerechten,
um uns hinzuführen zu Gott.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Gott, unser Vater. Du hast uns Ruhe verheißen. Ein Leben lang sind wir unterwegs voll Sehnsucht nach Ruhe und machen uns doch viel vergebliche Unruhe. Du hast uns zu Dir hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir.

Wir bitten Dich: Lasse uns Ruhe finden für Leib und Seele, heute Abend, hin und wieder, wenn wir es nötig haben, und einmal für immer.

Wir denken an die Menschen, die Ruhe besonders nötig haben, an die Überforderten und Überarbeiteten, an die körperlich und seelisch Kranken. Hilf, Ruhe, Geduld und Zuversicht in ihr Leben zu bringen.

TAGESGEBET   oder

Herr Jesus Christus. Du bist für uns gestorben und begraben worden. In Deinen Tod sind wir getauft. Wirke in uns, dass wir dem alten sündigen Wesen absterben und durch Grab und Tod zur Auferstehung gelangen. Dich preisen wir in alle Ewigkeit.
    Amen.

KOLLEKTENGEBET

Gott des Erbarmens. Was kein Auge geschaut und kein Ohr gehört hat, das hast Du denen bereitet, die Dich lieben. Gib uns ein Herz, das Dich in allem und über alles liebt, und lasse uns den Reichtum Deiner Verheißung erlangen, die alles übersteigt, was wir ersehnen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Bruder und Herrn.
    Amen

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Sext
Vesper

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