Dienstag - 20. Juni 2017
1. SONNTAG NACH TRINITATIS

Apostel und Propheten



 Laudes/Morgengebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 57 VIII


Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig, *
denn bei Dir ist mein Leben geborgen.


    Ich berge mich im Schatten Deiner Flügel, *
    bis das Verderben vorüber ist.


Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, *
zum Herrn, der mir beisteht.


    Er sende mir Hilfe vom Himmel *
    und beschäme den, der mir nachstellt.


Ich liege mitten unter Löwen, *
inmitten verzehrender Flammen.


    Ja, Menschenkinder sind es: /
    ihre Zähne sind Spieß und Pfeil, *
    und ihre Zunge ein scharfes Schwert.


Ein Netz stellten sie meinem Schritt *
und beugten mich darnieder;


    sie gruben mir eine Grube *
    und fielen selbst hinein.

Antiphon
Erhebe Dich, Gott, über den Himmel
und Deine Herrlichkeit über alle Welt.

Noten

Mein Herz ist bereit, Gott, /
mein Herz ist bereit, *
ich will singen und spielen.


    Wach auf, meine Seele, /
    wacht auf, Psalter und Harfe, *
    ich will das Morgenrot wecken!


HERR, ich will Dich preisen unter den Völkern, *
Dir lobsingen vor den Nationen.


    Denn Deine Güte reicht bis zum Himmel *
    und Deine Treue bis zu den Wolken.

[Antiphon
Erhebe Dich, Gott, über den Himmel
und Deine Herrlichkeit über alle Welt.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Erhebe Dich, Gott, über den Himmel
und Deine Herrlichkeit über alle Welt.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 70 IV


Auf, Gott, und rette mich! *
H
ERR, eile, mir zu helfen!

    Schmach und Schande sei allen, *
    die mir nach dem Leben trachten!


Zurückweichen sollen mit Schimpf, *
denen mein Unglück gefällt,


    kehrtmachen in Schande, *
    die mich verlachen.


Lass Deiner sich freuen und frohlocken *
alle, die Dich suchen,


    und allezeit rufen: „Groß ist der HERR”, *
    die Dein Heil begehren.


Doch ich bin elend und arm, *
Gott, eile zu mir!


    Du bist mein Helfer und Retter, *
    säume doch nicht, o H
ERR! +

Antiphon
Lass Deiner sich freuen und frohlocken
alle, die Dich suchen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Lass Deiner sich freuen und frohlocken
alle, die Dich suchen.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
Wer euch hört, der hört Mich; und
wer euch verachtet, der verachtet Mich.


Morgenlesung
Jer 36, 1-6 (7-9) 10.21-24.27-31
Im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, geschah dies Wort zu Jeremia vom H
ERRN: Nimm eine Schriftrolle und schreibe darauf alle Worte, die Ich zu dir geredet habe über Israel, über Juda und über alle Völker von der Zeit an, da Ich zu dir geredet habe, nämlich von der Zeit Josias an bis auf diesen Tag. Vielleicht wird das Haus Juda, wenn sie hören von all dem Unheil, das Ich ihnen zu tun gedenke, sich bekehren, ein jeder von seinem bösen Wege, damit Ich ihnen ihre Schuld und Sünde vergeben kann. Da rief Jeremia Baruch, den Sohn Nerijas. Und Baruch schrieb auf eine Schriftrolle alle Worte des HERRN, die Er zu Jeremia geredet hatte, wie Jeremia sie ihm sagte. Und Jeremia gebot Baruch und sprach: Mir ist's verwehrt, ich kann nicht in des HERRN Haus gehen. Du aber geh hin und lies die Schriftrolle, auf die du des HERRN Worte, wie ich sie dir gesagt habe, geschrieben hast, dem Volk vor im Hause des HERRN am Fasttage, und du sollst sie auch lesen vor den Ohren aller Judäer, die aus ihren Städten hereinkommen.

[Vielleicht werden sie sich mit Beten vor dem HERRN demütigen und sich bekehren, ein jeder von seinem bösen Wege; denn der Zorn und Grimm ist groß, den der HERR diesem Volk angedroht hat. Und Baruch, der Sohn Nerijas, tat alles, wie ihm der Prophet Jeremia befohlen hatte, dass er die Worte des HERRN aus der Schriftrolle vorläse im Hause des HERRN. Es begab sich aber im fünften Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, im neunten Monat, dass man ein Fasten ausrief vor dem HERRN für alles Volk zu Jerusalem und für alles Volk, das aus den Städten Judas nach Jerusalem kam.]

Und Baruch las aus der Schriftrolle die Worte Jeremias vor im Hause des HERRN, in der Kammer Gemarjas, des Sohnes Schafans, des Schreibers, im oberen Vorhof bei dem neuen Tor am Hause des HERRN, vor dem ganzen Volk. Da sandte der König den Jehudi, die Schriftrolle zu holen. Der nahm sie aus der Kammer Elischamas, des Schreibers. Und Jehudi las dem König vor und allen Oberen, die bei dem König standen. Der König aber saß im Winterhause vor dem Kohlenbecken; denn es war im neunten Monat. Sooft nun Jehudi drei oder vier Spalten gelesen hatte, schnitt er sie ab mit einem Schreibmesser und warf sie ins Feuer, das im Kohlenbecken war, bis die ganze Schriftrolle im Feuer verbrannt war. Und niemand entsetzte sich und zerriss seine Kleider, weder der König noch seine Großen, die doch alle diese Worte gehört hatten. Nachdem der König die Schriftrolle verbrannt hatte, auf die Baruch die Worte geschrieben hatte, wie Jeremia sie ihm sagte, geschah des HERRN Wort zu Jeremia: Nimm dir eine neue Schriftrolle und schreibe darauf alle vorigen Worte, die auf der ersten Schriftrolle standen, die Jojakim, der König von Juda, verbrannt hat. Über Jojakim aber, den König von Juda, sollst du sagen: So spricht der HERR: Du hast diese Schriftrolle verbrannt und gesagt: Warum hast du darauf geschrieben, dass der König von Babel kommen und dies Land verderben werde, sodass weder Menschen noch Vieh mehr darin sein werden? Darum, so spricht der HERR über Jojakim, den König von Juda: Es soll keiner von den Seinen auf dem Thron Davids sitzen, und sein Leichnam soll hingeworfen liegen, am Tag in der Hitze und nachts im Frost. Und Ich will ihn und seine Nachkommen und seine Großen heimsuchen um ihrer Schuld willen, und Ich will über sie und über die Bürger Jerusalems und über die in Juda kommen lassen all das Unheil, von dem Ich zu ihnen geredet habe, und sie gehorchten doch nicht.

RESPONSORIUM

HERR, weise mir Deinen Weg, *
lass mich wandeln in Deiner Treue.
    H
ERR, weise mir Deinen Weg, *
    lass mich wandeln in Deiner Treue.
Richte mein Herz auf das eine,
Deinen Namen zu fürchten.
    lass mich wandeln in Deiner Treue.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
    H
ERR, weise mir Deinen Weg, *
    lass mich wandeln in Deiner Treue.

HYMNUS

Noten

Schon zieht herauf des Tages Licht,
wir flehn zu Gott voll Zuversicht:
Bewahre uns an diesem Tag
vor allem, was uns schaden mag.

Bezähme unsrer Zunge Macht,
dass sie nicht Hass und Streit entfacht;
lass unsrer Augen hellen Schein
durch Böses nicht verdunkelt sein.

Rein sei das Herz und unversehrt
und allem Guten zugekehrt.
Und gib uns jeden Tag das Brot
für unsre und der Brüder Not.

Senkt sich hernieder dann die Nacht
und ist das Tagewerk vollbracht,
sei Dir all unser Tun geweiht
zum Lobe Deiner Herrlichkeit.

Dich, Vater, Sohn und Heil'gen Geist,
voll Freude alle Schöpfung preist,
der jeden neuen Tag uns schenkt
und unser ganzes Leben lenkt. Amen.

CANTICUM

V Fülle uns früh mit Deiner Gnade,
R so wollen wir rühmen und fröhlich sein.

Antiphon

Noten

Noten

Benedictus III


Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn Er hat besucht und erlöst Sein Volk


    und hat uns erweckt eine Macht des Heiles *
    im Hause Seines Dieners David;


wie Er geredet hat von Ewigkeit her *
durch den Mund Seiner heiligen Propheten,


    uns zu erretten von unsern Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;


Sich unsrer Väter zu erbarmen, /
zu gedenken Seines heiligen Bundes, *
des Eides, geschworen unserm Vater Abraham;


    uns zu geben,
    dass wir, erlöst aus der Hand der Feinde, *
    Ihm dienen ohne Furcht


in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor Seinen Augen unser Leben lang. +

Und du, Kind, wirst genannt
„Prophet des Höchsten”, /
denn du wirst dem Herrn vorangehn, *
zu bereiten Seinen Weg,


    Seinem Volk zu bringen Erkenntnis des Heils *
    in der Vergebung ihrer Sünden;


durch das herzliche Erbarmen unseres Gottes *
besucht uns das aufgehende Licht aus der Höhe,


    denen zu leuchten, die sitzen in Finsternis
    und Schatten des Todes, *
    und unsre Füße zu richten
    auf den Weg des Friedens. +

Antiphon
Dient dem Herrn in Heiligkeit, denn Er
erlöst uns aus der Hand unsrer Feinde.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Dient dem Herrn in Heiligkeit, denn Er
erlöst uns aus der Hand unsrer Feinde.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Beten wir zu Gott, der in den Spannungen und Konflikten unseres Lebens durch Christus bei uns ist. dass Er uns mutig und besonnen macht, rufen wir Ihn an:
    Gott, steh uns bei.


Gib unseren guten Vorsätzen ein sinnvolles Ergebnis und lass unsere rechten Pläne gelingen. - Vollende, was wir aus Schwachheit nur unvollkommen erreichen. Wir rufen:
    Gott, steh uns bei.


Schenke uns Begegnungen, die uns froh machen, und lass niemanden durch uns traurig werden. - Lass andere Nachsicht mit uns üben, wenn wir uns unausstehlich verhalten. Wir rufen:
    Gott, steh uns bei.


Gib uns Standfestigkeit, dem Unrecht zu widerstehen und unsere Feinde zu lieben. - Lege uns keine schwereren Lasten auf als solche, die wir tragen können. Wir rufen:
    Gott, steh uns bei.


Gib Weisheit denen, die Gesetze erlassen, und schütze alle, die sie durchzusetzen haben. - Wehre dem Unrecht und bewahre die Entrechteten vor der Versuchung, Böses mit Bösem zu vergelten. Wir rufen:
    Gott, steh uns bei.

WOCHENGEBET   oder

Allmächtiger, ewiger Gott. Du hast uns im Wort der Apostel und Propheten Deinen Willen kundgetan. Gib uns Deinen Geist, dass wir darauf hören, solange es Zeit ist und so das ewige Leben gewinnen. Durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist gerühmt wird in Ewigkeit.
    Amen.

KOLLEKTENGEBET

Wenig richten wir aus - viel richten wir an: Schäden an Seele und Leib; Wunden, die so schnell nicht heilen; Zweifel, die immer wieder kommen; Schuld, die unseren Lebensschritt hemmt. Offen vor Dir, heiliger Gott, liegt unser ganzes Leben. Niemand kann sich selber freisprechen. Wir bitten: Führe uns durch Reue aus der Gefangenschaft in unserem Ich. Hilf Deiner Kirche zu aufrichtiger Buße und Umkehr. Vergib uns allen unsere Schuld, durch Jesus, den Menschen, der ohne Sünde war.
    Amen.

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Sext
Vesper

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