Sonntag - 27. August 2017
11. SONNTAG NACH TRINITATIS

Pharisäer und Zöllner



 Laudes/Morgengebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 118 B VII


Tut mir auf das Tor der Gerechtigkeit, *
ich will einziehen, dem H
ERRN zu danken.

    Das Tor des HERRN ist dies, *
    hier dürfen Gerechte einziehn.


Ich danke Dir, Du gabst mir Antwort, *
und Du wurdest mein Retter.


    Der Stein, den die Bauleute verwarfen. *
    der ist zum Eckstein geworden.


Das ist vom HERRN geschehen, *
ein Wunder vor unsern Augen.


    Dies ist der Tag, den der HERR macht, *
    lasst uns jubeln und an ihm uns freuen.


Hilf doch, o HERR! *
O H
ERR, lass gelingen!

    Gelobt sei, der einzieht im Namen des HERRN! *
    Wir segnen euch vom Haus des H
ERRN her.

Der HERR, Er ist Gott, *
Er erleuchte uns!


    Schlingt Bänder zum festlichen Reigen *
    bis an die Hörner des Altars.


Du bist mein Gott, Dir will ich danken, *
mein Gott, Dich will ich preisen!


    Dankt dem HERRN, denn Er ist freundlich, *
    ja, Seine Güte währt ewig. +

[Antiphon
Dies ist der Tag, den der H
ERR macht;
wir wollen uns an ihm freuen und fröhlich sein, Halleluja, Halleluja.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Dies ist der Tag, den der H
ERR macht;
wir wollen uns an ihm freuen und fröhlich sein, Halleluja, Halleluja.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 84 VIII


Wie lieb sind mir Deine Wohnungen, *
H
ERR der Heerscharen!

    Meine Seele verlangt und sehnt sich *
    nach den Vorhöfen des H
ERRN:

Mein Herz und mein Leib jauchzen *
Ihm, dem lebendigen Gott.


    Auch der Sperling findet ein Haus *
    und die Schwalbe ein Nest,


um ihre Jungen zu hegen *
bei Deinen Altären,


    HERR der Heerscharen, *
    mein König und mein Gott:


Selig, die wohnen in Deinem Haus, *
sie loben Dich immerdar.


    Selig der Mensch, der Kraft hat in Dir, *
    den Pilgerweg im Herzen.


Durchziehn sie das dürre Tal,/
so wird es ihnen zum Quellgrund, *
und Frühregen hüllt es in Segen.


    Sie ziehen dahin von Kraft zu Kraft, *
    sie schauen Gott auf dem Zion.


HERR der Heerscharen, hör mein Gebet, *
vernimm es, Gott Jakobs!


    Gott, blicke her auf unseren Schild, *
    schau auf das Antlitz Deines Gesalbten!


In Deinen Vorhöfen ein einziger Tag *
ist besser als sonst tausend.


    Lieber an der Schwelle stehn
    im Haus meines Gottes, *
    als wohnen in den Zelten der Frevler.


Denn der HERR ist Sonne und Schild, *
Gott gibt Gnade und Herrlichkeit.


    Der HERR versagt nicht das Gute *
    denen, die leben in Unschuld.


HERR der Heerscharen, *
selig, der Dir vertraut! +

Antiphon
Selig, die in Deinem Hause wohnen,
die loben Dich allezeit.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Selig, die in Deinem Hause wohnen,
die loben Dich allezeit.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 113 VIII


Preist, ihr Knechte des HERRN, *
preist den Namen des H
ERRN!

    Gelobt sei der Name des HERRN *
    von nun an bis in Ewigkeit!


Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang *
sei gepriesen der Name des H
ERRN!

    Der HERR ist erhaben über alle Völker, *
    Seine Herrlichkeit über die Himmel. (+)


Wer ist wie der HERR, unser Gott, *
im Himmel und auf Erden?


    Der oben thront in der Höhe, *
    hinabschaut in die Tiefe,


der aus dem Staub den Geringen emporhebt *
und aus dem Schmutz den Armen erhöht,


    ihm Sitz zu geben neben den Fürsten, *
    neben den Fürsten Seines Volkes.


Die Unfruchtbare lässt Er wohnen im Haus, *
als fröhliche Mutter von Kindern. +

Antiphon
Gott widersteht den Hochmütigen,
den Demütigen aber gibt Er Gnade.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Gott widersteht den Hochmütigen,
den Demütigen aber gibt Er Gnade.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
Gott widersteht den Hochmütigen,
den Demütigen aber gibt Er Gnade.


Alttestamentliche Lesung
2. Sam 12, 1-10.13-15a
{Und} der HERR sandte Nathan zu David. Als der zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; aber der Arme hatte nichts als ein einziges kleines Schäflein, das er gekauft hatte. Und er nährte es, dass es groß wurde bei ihm zugleich mit seinen Kindern. Es aß von seinem Bissen und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß, und er hielt's wie eine Tochter. Als aber zu dem reichen Mann ein Gast kam, brachte er's nicht über sich, von seinen Schafen und Rindern zu nehmen, um dem Gast etwas zuzurichten, der zu ihm gekommen war. Und er nahm das Schaf des armen Mannes und richtete es dem Mann zu, der zu ihm gekommen war. Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan: So wahr der HERR lebt: Der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat! Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan und sein eigenes geschont hat. Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König gesalbt über Israel und habe dich errettet aus der Hand Sauls und habe dir deines Herrn Haus gegeben, dazu seine Frauen in deinen Schoß, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und ist das zu wenig, will Ich noch dies und das dazutun. Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was Ihm missfiel? Uria, den Hetiter, hast du erschlagen mit dem Schwert, seine Frau hast du dir zur Frau genommen, ihn aber hast du umgebracht durch das Schwert der Ammoniter. Nun, so soll von deinem Hause das Schwert nimmermehr lassen, weil du mich verachtet und die Frau Urias, des Hetiters, genommen hast, dass sie deine Frau sei. So spricht der HERR: Siehe, Ich will Unheil über dich kommen lassen aus deinem eigenen Hause und will deine Frauen nehmen vor deinen Augen und will sie deinem Nächsten geben, dass er bei deinen Frauen schlafen soll an der lichten Sonne. Denn du hast's heimlich getan, Ich aber will dies tun vor ganz Israel und im Licht der Sonne. Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben. Aber weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben. Und Nathan ging heim.

Epistel
Eph 2, 4-10
{Aber} Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr gerettet -; und Er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, damit Er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum Seiner Gnade durch Seine Güte gegen uns in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind Sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Evangelium
Luk 18, 9-14
Jesus
{Er} sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke Dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

RESPONSORIUM

HERR, weise mir Deinen Weg, *
lass mich wandeln in Deiner Treue.
    H
ERR, weise mir Deinen Weg, *
    lass mich wandeln in Deiner Treue.
Richte mein Herz auf das eine,
Deinen Namen zu fürchten.
    lass mich wandeln in Deiner Treue.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
    H
ERR, weise mir Deinen Weg, *
    lass mich wandeln in Deiner Treue.

HYMNUS

Noten

Heil dem Tage,
der unsre Tage krönt,
Tag des Sieges,
da Christus auferstand,
Tag der Sonne,
die alle Welt verklärt:
Tag des Christus.

Licht vom Himmel
hellt unser Dunkel auf:
Christus öffnet
Gräber und Totenreich,
stiftet Frieden,
einigt im Neuen Bund
Erd und Himmel.

Triumphierend
steht Er vom Grabe auf,
hebt uns Menschen
in die erlöste Welt,
führt dem Vater
seinen verlornen Sohn
in die Arme.

Siegbezwungen
ist nun des Todes Macht,
Siegesfreude
füllt unsre Seele ganz:
Gott im Himmel
Ehre und Herrlichkeit,
Fried auf Erden. Amen.

CANTICUM

V Gott hat uns geliebt und gesandt Seinen Sohn
R zur Versöhnung für unsre Sünden.

Antiphon

Noten

Noten

Aus 2. Tim. 2 IV


Wenn wir mit Christus gestorben sind, *
werden wir auch mit leben.


    Wenn wir ausharren, *
    werden wir auch mit herrschen.


Wenn wir verleugnen, *
wird Er uns auch verleugnen.


    Wenn wir untreu sind, bleibt Er doch treu, *
    denn Sich selbst verleugnen kann Er nicht. +

Antiphon
Er wurde hingegeben wegen unsrer
Sünden. Er wurde auferweckt,
um uns gerecht zu machen. Halleluja.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Er wurde hingegeben wegen unsrer
Sünden. Er wurde auferweckt,
um uns gerecht zu machen. Halleluja.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Beten wir mit Dank an diesem Tag, da Gott das Licht erschuf, da Christus von den Toten auferstand und der Heilige Geist ausgegossen wurde auf die Kirche. Rufen wir zum dreieinigen Gott:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.


Für die Fülle Deiner Schöpfungsgaben danken wir Dir; lass sie uns recht gebrauchen. - Dein Geist gebe uns die Weisheit, Gut und Böse zu unterscheiden. Wir rufen:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.


Lass Deine Christenheit zum Anfang der neuen Schöpfung werden. -Erneure alle Gemeinden und erhalte sie in der Wahrheit. Wir rufen:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.


Erwecke in der Kirche Frauen und Männer, die in ihr dienen und verkündigen, sie leiten und zur Einheit weisen. - Führe immer mehr Menschen zu Deinem Lob und zur Freude an Deinem heiligen Mahl. Wir rufen:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.


Lass uns all das Gute erkennen, das der Geist in aller Welt wirkt. -Lass die Kraft der Auferstehung alle Sorgen des Alltags und die Not der Verzweiflung überwinden. Wir rufen:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.

WOCHENGEBET   oder

Gott, Du erweist die Fülle Deiner Macht vor allem im Erbarmen und Versöhnen. Lehre uns, allein auf Deine Güte zu vertrauen, damit auch wir barmherzig werden und Anteil gewinnen an Deiner Freude. Durch unseren Herrn, Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und gepriesen wird in Ewigkeit.
    Amen.

KOLLEKTENGEBET

Zu Dir, dem Vater und Ursprung alles Lebens, heben wir unsere Hände empor. Wir sagen Dir Dank für diesen Tag, an dem Dein Sohn, von den Toten erweckt, seinen Jüngern mit Frieden begegnet. Fülle auch uns mit Deinem Geist: Schenke uns heute freien Atem und neue Zuversicht. Wir sind gewiss: Du wirst uns geben, worum wir bitten. Du bist unser Gott, hochgelobt in Ewigkeit.
    Amen.

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Sext
Vesper

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