Sonntag - 1. Oktober 2017
ERNTEDANKFEST

Segen und Dank



 Laudes/Morgengebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 118 B VII


Tut mir auf das Tor der Gerechtigkeit, *
ich will einziehen, dem H
ERRN zu danken.

    Das Tor des HERRN ist dies, *
    hier dürfen Gerechte einziehn.


Ich danke Dir, Du gabst mir Antwort, *
und Du wurdest mein Retter.


    Der Stein, den die Bauleute verwarfen. *
    der ist zum Eckstein geworden.


Das ist vom HERRN geschehen, *
ein Wunder vor unsern Augen.


    Dies ist der Tag, den der HERR macht, *
    lasst uns jubeln und an ihm uns freuen.


Hilf doch, o HERR! *
O H
ERR, lass gelingen!

    Gelobt sei, der einzieht im Namen des HERRN! *
    Wir segnen euch vom Haus des H
ERRN her.

Der HERR, Er ist Gott, *
Er erleuchte uns!


    Schlingt Bänder zum festlichen Reigen *
    bis an die Hörner des Altars.


Du bist mein Gott, Dir will ich danken, *
mein Gott, Dich will ich preisen!


    Dankt dem HERRN, denn Er ist freundlich, *
    ja, Seine Güte währt ewig. +

[Antiphon
Dies ist der Tag, den der H
ERR macht;
wir wollen uns an ihm freuen und fröhlich sein, Halleluja, Halleluja.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Dies ist der Tag, den der H
ERR macht;
wir wollen uns an ihm freuen und fröhlich sein, Halleluja, Halleluja.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 67 III


Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,


    dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
    unter allen Völkern Dein Heil.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.


    Du richtest die Völker mit Recht *
    und lenkst die Nationen auf Erden.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!


    Es segne uns Gott, /
    es sollen Ihn fürchten *
    alle Enden der Erde! +

[Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Festpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 104 B VIII


Lobe den HERRN, meine Seele, *
H
ERR, mein Gott, wie bist Du so groß!

    Du hast die Erde fest gegründet, *
    dass sie nicht wankt immer und ewig.


Du sendest Quellen aus in die Täler, *
zwischen den Bergen fließen sie dahin.


    sie tränken alles Getier des Feldes; *
    Wildesel stillen daraus ihren Durst.


Daran nisten die Vögel des Himmels *
und lassen sich hören aus den Zweigen.


    Du tränkst die Berge aus Deiner Höhe, *
    von der Frucht Deiner Werke
    wird die Erde satt.


Er lässt Gras wachsen für das Vieh, *
Saat für den Acker des Menschen,


    dass er Brot bringe aus der Erde *
    und Wein, der des Menschen Herz erfreut,


dass er das Antlitz schön macht mit Öl, *
und Brot das Herz des Menschen stark macht.


    Du machtest den Mond zum Maß der Zeiten, *
    die Sonne, die ihren Niedergang weiß.


Du bringst Finsternis, und es wird Nacht, *
in ihr regt sich alles Getier des Waldes.


    Die Löwen brüllen nach Beute *
    und fordern von Gott ihren Fraß.


Geht die Sonne auf, ziehen sie heim, *
sie lagern sich in ihren Höhlen.


    Der Mensch geht hinaus an sein Tagwerk, *
    an seine Arbeit bis zum Abend. +

[Antiphon
H
ERR, Deine Werke sind groß und viel,
die Erde ist voll von Deinen Geschöpfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
H
ERR, Deine Werke sind groß und viel,
die Erde ist voll von Deinen Geschöpfen.

SCHRIFTLESUNGEN/RESPONSORIEN

Tagesspruch
Aller Augen warten auf Dich, und Du
gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.


Alttestamentliche Lesung
5. Mose 8, 7-18
{Denn} der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Quellen sind und Wasser in der Tiefe, die aus den Bergen und in den Auen fließen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das Er dir gegeben hat. So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, sodass du Seine Gebote und Seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst. Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft, und dich geleitet hat durch die große und furchtbare Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione und lauter Dürre und kein Wasser war, und ließ dir Wasser aus dem harten Felsen hervorgehen und speiste dich mit Manna in der Wüste, von dem deine Väter nichts gewusst haben, auf dass Er dich demütigte und versuchte, damit Er dir hernach wohltäte. Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen. Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn Er ist's, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf dass Er hielte Seinen Bund, den Er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.

Responsorium
HERR, weise mir Deinen Weg, *
lass mich wandeln in Deiner Treue.
    H
ERR, weise mir Deinen Weg, *
    lass mich wandeln in Deiner Treue.
Richte mein Herz auf das eine,
Deinen Namen zu fürchten.
    lass mich wandeln in Deiner Treue.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste
    H
ERR, weise mir Deinen Weg, *
    lass mich wandeln in Deiner Treue.


Epistel
2. Kor 9, 6-15
Ich meine
{aber} dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk; wie geschrieben steht: »Er hat ausgestreut und den Armen gegeben; Seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.« Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit. So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott. Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken. Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott für euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und für die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch. Gott aber sei Dank für Seine unaussprechliche Gabe!

Responsorium
Der HERR ist gut gegen alle, *
über all Seinen Werken
waltet Sein Erbarmen.
    Der H
ERR ist gut gegen alle, *
    über all Seinen Werken
    waltet Sein Erbarmen.
Der H
ERR ist gnädig und barmherzig,
    über all Seinen Werken
    waltet Sein Erbarmen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste
    Der H
ERR ist gut gegen alle, *
    über all Seinen Werken
    waltet Sein Erbarmen.


Evangelium
Mk 8, 1-9
Zu der Zeit, als wieder eine große Menge da war und sie nichts zu essen hatten, rief Jesus die Jünger zu Sich und sprach zu ihnen: Mich jammert das Volk, denn sie harren nun schon drei Tage bei Mir aus und haben nichts zu essen. Und wenn Ich sie hungrig heimgehen ließe, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn einige sind von ferne gekommen. Seine Jünger antworteten Ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Einöde, dass wir sie sättigen? Und Er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben. Und Er gebot dem Volk, sich auf die Erde zu lagern. Und Er nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie Seinen Jüngern, dass sie sie austeilten, und sie teilten sie unter das Volk aus. Sie hatten auch einige Fische; und Er sprach den Segen darüber und ließ auch diese austeilen. Und sie aßen und wurden satt. Und sie sammelten die übrigen Brocken auf, sieben Körbe voll. Es waren aber etwa viertausend; und Er ließ sie gehen.


Responsorium
Wie groß sind Deine Werke, o Herr, *
mit Weisheit hast Du sie alle geschaffen.
    Wie groß sind Deine Werke, o Herr, *
    mit Weisheit hast Du sie alle geschaffen.
Erfüllt ist die Erde von Deinen Geschöpfen.
    mit Weisheit hast Du sie alle geschaffen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
    Wie groß sind Deine Werke, o Herr, *
    mit Weisheit hast Du sie alle geschaffen.

HYMNUS

Noten

Allmächt'ger Schöpfer, Herr und Gott,
der aller Dinge Ursprung ist,
Du hast die weite Welt erfüllt,
mit Deiner Gaben Überfluss.

Und da das große Werk vollbracht,
hast Du geruht am siebten Tag
und hast geboten, dass auch wir
ausruhn von unsrer Arbeit Last.

Herr, mach uns offen für Dein Wort
und wende unsern Geist zu Dir,
hol uns in Deinen Frieden heim,
gib uns die Freude Deines Heils.

Dies schenk uns, Vater, voller Macht,
und Du, Sein Sohn und Ebenbild,
die ihr in Einheit mit dem Geist
die Schöpfung zur Vollendung führt. Amen.

CANTICUM

V Der HERR hat Seinen Thron
Leer im Himmel errichtet. Halleluja!
R Und Sein Reich herrscht über alles. Halleluja!

Antiphon

Noten

Noten

Benedictus VII


Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn Er hat besucht und erlöst Sein Volk


    und hat uns erweckt eine Macht des Heiles *
    im Hause Seines Dieners David;


wie Er geredet hat von Ewigkeit her *
durch den Mund Seiner heiligen Propheten,


    uns zu erretten von unsern Feinden *
    und aus der Hand aller, die uns hassen;


Sich unsrer Väter zu erbarmen, /
zu gedenken Seines heiligen Bundes, *
des Eides, geschworen unserm Vater Abraham;


    uns zu geben,
    dass wir, erlöst aus der Hand der Feinde, *
    Ihm dienen ohne Furcht


in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor Seinen Augen unser Leben lang. +

Und du, Kind, wirst genannt
„Prophet des Höchsten”, /
denn du wirst dem Herrn vorangehn, *
zu bereiten Seinen Weg,


    Seinem Volk zu bringen Erkenntnis des Heils *
    in der Vergebung ihrer Sünden;


durch das herzliche Erbarmen unseres Gottes *
besucht uns das aufgehende Licht aus der Höhe,


    denen zu leuchten, die sitzen in Finsternis
    und Schatten des Todes, *
    und unsre Füße zu richten
    auf den Weg des Friedens. +

Antiphon
Durch die Barmherzigkeit unseres Gottes
hat uns besucht das aufgehende Licht
aus der Höhe.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Durch die Barmherzigkeit unseres Gottes
hat uns besucht das aufgehende Licht
aus der Höhe.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Gott, Du ewiger Ursprung, Du letztes Ziel, Du tragende Mitte. Ohne Deine Gaben ist unser Leben ohne Würde, verrinnen unsere Tage ohne Schönheit, bleibt unsere Seele ohne Kraft. Dich rufen wir an:
    Kyrie eleison.


Dir verdanken wir alles, was uns freut und vertrauen lässt: unsere Kinder, unsere Verwandten, unsere Freundinnen und Freunde, unseren Leib mit allem, was ihn gesund und kräftig erhält, unsere Fähigkeit, zu arbeiten und zu genießen. Dich rufen wir an:
    Kyrie eleison.


Und so danken wir Dir für unser Können und für unsere Lust am Schaffen, für das Glück des Tages und für den Glanz der Feste, für alle Ernte im Leben, für Raum zur Begegnung und Besinnung, für das Staunen und überraschende Entdeckungen. Dich rufen wir an:
    Kyrie eleison.


Wir wollen Dir auch danken für das Leid, das uns prägt und aufmerksam macht, für die Grenzen, die uns gesetzt sind und fragen lassen, für die Sehnsucht, die uns auf der Suche hält und Dich mit deiner Fülle erwarten lässt. Dich rufen wir an:
    Kyrie eleison.


Und wir bitten um Deine Treue und um die Treue der Menschen, auch um Sorgfalt im Umgang mit Deinen Gaben. Wir bitten Dich um Frieden dort, wo wir ihn nicht schaffen, um Licht, wo uns das Dunkel schreckt und verwirrt. Dich rufen wir an:
    Kyrie eleison.


Wir bitten Dich um deinen Segen für unser Planen und Tun, um die Frucht unserer Mühen, um Mut zur Muße und um Geduld. Wir bitten Dich auch für die, die keine Arbeit finden, und um Vernunft, die teilen will und zu teilen versteht. Wir bitten um gelingendes Leben und Deine Vollendung in Ewigkeit. Dich rufen wir an:
    Kyrie eleison.

WOCHENGEBET   oder

Gott, Schöpfer der Welt, Du hast uns die Erde anvertraut und schenkst menschlicher Mühe Deinen Segen. Lass uns Deine Güte dankbar annehmen, uns Deiner Gaben würdig erweisen und mit denen teilen, die Not leiden. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schafft in Ewigkeit.
    Amen.

KOLLEKTENGEBET

Gott, Du hast Himmel und Erde geschaffen und uns Menschen das Werk Deiner Hände anvertraut. Gib uns Deinen Geist, dass wir tun, was Deinem Willen folgt, und lassen, was ihm widerspricht, damit wir bewahren, was Du geschaffen hast. So bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Amen.

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Sext
Vesper

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