Montag - 9. Januar 2017
1. SONNTAG NACH EPIPHANIAS

Taufe Jesu



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Des Vaters eingeborner Sohn
kommt aus der Jungfrau in die Welt,
im Bad der Taufe heiligt Er,
die sich Ihm gläubig anvertraun.

Vom Himmel kommt der Höchste selbst,
erscheint in menschlicher Gestalt;
dem Tode liefert der sich aus,
der uns das ew'ge Leben schenkt.

Das Lamm, das alle Sünde tilgt,
Johannes taucht es in die Flut.
Der ohne allen Makel ist,
der Reinste, teilt der Sünder Los.

Des Vaters Stimme offenbart
im Knecht den vielgeliebten Sohn.
Der Geist verleiht Ihm Macht und Amt,
das aufgetragne Werk zu tun.

Erlöser, Herr, wir bitten Dich:
Vertreib das Dunkel, tilg die Schuld,
mach gnädig unsre Herzen hell
mit Deiner Gottheit klarem Licht.

Dem Herrn sei Preis und Herrlichkeit,
der heute uns erschienen ist,
dem Vater, der den Sohn bezeugt
und Ihn mit Seinem Geiste salbt. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 67 III


Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,


    dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
    unter allen Völkern Dein Heil.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.


    Du richtest die Völker mit Recht *
    und lenkst die Nationen auf Erden.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!


    Es segne uns Gott, /
    es sollen Ihn fürchten *
    alle Enden der Erde! +

[Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten
Noten

Psalm 89 B VIII


Einst hast Du geredet in einem Gesicht *
und hast gesagt zu Deinen Getreuen:


    »Ich habe Heil gelegt auf einen Helden, *
    aus dem Volk erhöht einen Erwählten.


Ich habe David gefunden, Meinen Knecht, *
ihn mit Meinem heiligen Öl gesalbt.


    Fest soll Meine Hand ihn halten, *
    Mein Arm soll ihn stärken. (+)

Seine Hand lege Ich auf das Meer, *
auf die Ströme seine Rechte.


    Er wird Mich nennen: ›Mein Vater, *
    mein Gott und Fels meines Heils.‹


Ja, Ich mach ihn zum erstgeborenen Sohn, *
zum Höchsten der Könige auf Erden.


    Auf ewig bewahr ich Ihm Meine Gnade, *
    Mein Bund bleibt Ihm bestehen in Treue. (+)

Ich will Meinen Bund nicht entweihen, *
nicht ändern den Spruch Meiner Lippen.


    Das schwor Ich, so wahr Ich heilig bin: *
    ›Nie werde Ich David belügen!‹


Sein Geschlecht soll bleiben für immer, *
und sein Thron ist vor Mir wie die Sonne.


    Er soll ewig bestehn wie der Mond, *
    der treue Zeuge in den Wolken.« +

Antiphon
Welche der Geist Gottes treibt,
die sind Gottes Kinder.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste.


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Welche der Geist Gottes treibt,
die sind Gottes Kinder.

VITA

Jan Łaski (Johannes a Lasko)
Er wurde 1499 in Łask in Polen geboren. Schon in jungen Jahren erlangte er durch verwandtschaftliche Beziehungen hohe kirchliche Würden. Sein Onkel - der auch Jan Łaski hieß - war Erzbischof von Gnesen und prominenter Gegner der Reformation. Johann lernte auf Reisen nach Deutschland und in die Schweiz die Reformation näher kennen. Als ihn der polnische König zum Bischof ernennen wollte, sagte er sich von der katholischen Kirche los und ging nach Ostfriesland. Hier wirkte er bis 1548 als Reformator, wobei er besonders die Lehre Calvins vertrat. Das Interim zwang ihn zur Flucht nach England. Hier traf er auch mit Thomas Cranmer zusammen. Als 1553 Maria die Blutige Königin wurde, musste Laski mit 175 Mitgliedern seiner Gemeinde England verlassen. Die Flucht mitten im Winter wurde zu einer Irrfahrt, da Kopenhagen und andere lutherische Hafenstädte die Aufnahme der calvinistischen Flüchtlinge verweigerten. Schließlich fand Laski in Emden eine neue Heimat für seine Gemeinde.Weitere evangelische Flüchtlinge aus den katholischen Niederlanden kamen nach Emden, das so zur Mutterkirche (Moederkerk) der niederländischen Protestanten wurde. Łaski wurde 1556 von Freunden nach Polen gerufen. Hier übersetzte er die Bibel in die polnische Sprache und versuchte zusammen mit Francesco Lismanini, die unter sich zerstrittenen kleinen protestantischen Kirchen zu vereinen und den König für die Protestanten zu gewinnen. Da aber weder die Lutheraner noch die Calvinisten noch die böhmischen Brüder bereit waren, aufeinander zuzugehen, scheiterten die Bemühungen. Die Reformation konnte sich dann letztlich in Polen nicht durchsetzen. Łaski starb nach langer Krankheit am 8. Januar 1560 in Pinczów

KURZLESUNG

Wochenspruch
Welche der Geist Gottes treibt,
die sind Gottes Kinder.


Lesung
Joh 8,1
Jesus
{redete abermals zum Volk und} sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer Mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

RESPONSORIUM

Ich danke Dir, Herr, von ganzem Herzen, *
vor den Engeln will ich Dir lobsingen.
    Ich danke Dir, Herr, von ganzem Herzen, *
    vor den Engeln will ich Dir lobsingen.
Ich will anbeten in Deinem Tempel,
Deinen Namen will ich preisen.
    vor den Engeln will ich Dir lobsingen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste
    Ich danke Dir, Herr, von ganzem Herzen, *
    vor den Engeln will ich Dir lobsingen.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

ANBETUNG - ANGELUS

Du, Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch Dein mächtiges Wort. Du waltest im Lauf der Zeiten und erfüllst die Jahre mit Deinem Segen. Samen gibst Du und gibst die Ernte, Arbeit gibst Du und förderst das Werk unserer Hände. Inmitten der Schmerzen erquickst Du uns mit Deinem Trost, inmitten der Unrast rufst Du uns zu Sammlung und Stille. Wir beten Dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

MITTAGSKOLLEKTE

Du Gott der Güte. Auf der Höhe des Tages gewährst Du uns Erholung von der Mühe der Arbeit. Schau gnädig herab auf unser begonnenes Werk; bringe zurecht, was falsch gerät, und lass alles zu einem guten Ende kommen. Darum bitten wir durch Deinen Sohn Jesus Christus, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

Anregungen, Fehler
Startseite