Mittwoch - 15. März 2017
REMINISZERE

Den Menschen ausgeliefert



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen.

HYMNUS

Noten

O sel'ger Urgrund allen Seins,
Heiland der Welt, Herr Jesus Christ,
Du Abglanz von des Vaters Licht,
Du wahrer Gott vom wahren Gott.

Wie hat die Liebe Dich gedrängt,
dass Du für uns den Tod erwählt!
Du gibst das Leben uns zurück,
das Adams Sünde uns geraubt.

Herr, Dir sei Preis und Herrlichkeit,
aus dessen Herz das Leben strömt,
Preis auch dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 145 B I


Treu ist der HERR in all Seinen Worten, *
gnädig in all Seinen Werken.


    Der HERR stützt alle, die fallen, *
    alle, die gebeugt sind, richtet Er auf.


Aller Augen warten auf Dich, *
Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.


    Du tust Deine Hand auf *
    und sättigst alles, was lebt, mit Wohltat.

Antiphon
Gerecht ist der H
ERR auf all Seinen
Wegen, gnädig in all Seinen Werken.

Der H
ERR ist nahe allen, die Ihn rufen, *
allen, die Ihn rufen in Treue.


    Den Willen derer, die Ihn fürchten, tut Er, *
    Er hört ihr Schreien und rettet sie.


Der HERR behütet alle, die Ihn lieben, *
alle Frevler aber vertilgt Er.


    Mein Mund verkünde das Lob des HERRN! /
    Alles Fleisch preise Seinen heiligen Namen *
    für immer und ewig. +

[Antiphon
Gerecht ist der H
ERR auf all Seinen
Wegen, gnädig in all Seinen Werken.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Gerecht ist der H
ERR auf all Seinen
Wegen, gnädig in all Seinen Werken.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 10 III


Warum, HERR, stehst Du so fern, *
verbirgst Dich zur Zeit der Not?


    Der Hochmut des Frevlers
    macht dem Gebeugten Angst: *
    er fange sich in den Ränken,
    die er erdacht hat!


Denn der Frevler
rühmt sich der Gier seines Herzens, *
er raubt und flucht und verachtet den H
ERRN.

    Voller Hochmut denkt der Frevler: /
    „Er ahndet's nicht - es gibt keinen Gott!” *
    Dahin gehen all seine Gedanken.


Sein Weg gerät ihm jederzeit. /
Deine Gerichte sind fern von ihm, *
all seine Bedränger - er herrscht sie an.


    Er spricht in seinem Herzen:
    „Gott hat's vergessen, *
    Er hält Sein Antlitz verborgen
    und sieht es niemals.” (+)

Steh auf, H
ERR, erhebe Deine Hand, *
vergiss die Gebeugten nicht!


    Warum darf der Frevler Gott verachten, *
    in seinem Herzen sprechen:
    „Du greifst doch nicht ein”?


HERR, Du hörst das Verlangen der Armen, *
Du machst ihr Herz gewiss, Dein Ohr merkt auf.


    Du schaffst Recht
    den Waisen und Unterdrückten, *
    auf Erden verbreite keiner mehr Schrecken. +

Antiphon
Gott erweist Seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Gott erweist Seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.

VITA

Kaspar Olevianus
Caspar Olevian wurde 1536 in Trier geboren. Sein Vater war Zunftmeister und Ratsherr. Bereits mit 13 Jahren wurde er zur Ausbildung nach Paris geschickt. Während des Studiums der Rechtswissenschaft in Orléans und Bourges kam Olevian mit Hugenotten in Kontakt. 1556 gelobte er, Theologie zu studieren und ging nach Genf, wo er bei Calvin studierte. Im Sommer 1559 begann er in Trier reformatorische Predigten zu halten und konnte zunächst eine große Gemeinde um sich sammeln. Nachdem Trier der katholischen Seite zugesprochen war, wurde Olevarius gefangengesetzt und - als er nicht widerrufen wollte - ausgewiesen. Er wurde von Friedrich III. von der Pfalz zum Lehrer für kirchliche Dogmatik an der Universität Heidelberg und zum Leiter des Predigerseminars berufen. Nach zwei Jahren wurde er in die Kirchenleitung und an die Heidelberger Heiliggeistkirche berufen. Hier übte Olevian maßgeblichen Einfluss bei der Neugestaltung der Kirche aus. Die Gottesdienstordnung konnte Olevian nach reformierten Grundsätzen gestalten, sein Versuch eine strenge Gemeindezucht nach reformiertem Vorbild einzuführen, scheiterte dagegen. Als der dem Calvinismus zuneigende Friedrich III. 1576 starb und sein lutherisch geprägter Sohn die Herrschaft übernahm, musste Olevian Heidelberg verlassen. Er ging zunächst nach Berleburg und wurde 1584 berufen, die Hohe Schule in Herborn zu gründen. Er wurde auch der Rektor und lehrte die letzten Lebensjahre an der Herborner Akademie. Sein größtes Werk ist der Heidelberger Katechismus, den er gemeinsam mit Ursinus verfasste. Olevian starb am 15. März 1587 in Herborn.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Gott erweist Seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.


Lesung
Lk 9, 23-25
Da sprach Jesus
{Er} zu allen: Wer Mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge Mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um Meinetwillen, der wird's erhalten. Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst?

RESPONSORIUM

Erforsche mich Gott, und erkenne mein Herz!*
Führe mich auf den Weg der Ewigkeit.
    Erforsche mich Gott, und erkenne mein Herz!*
    Führe mich auf den Weg der Ewigkeit.
Prüfe mich, wisse um meine Gedanken.
    Führe mich auf den Weg der Ewigkeit.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste
    Erforsche mich Gott, und erkenne mein Herz!*
    Führe mich auf den Weg der Ewigkeit.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

ANBETUNG - ANGELUS

Wir loben Dich, Herr, und beten Dich an: Du bist die Liebe und trägst uns alle mit Deinem Erbarmen. Du hast uns berufen, Boten Deiner Liebe zu sein. Wir danken Dir für die Menschen, die Du uns zu Nächsten machst. Wir danken Dir für die Menschen, die Du uns anvertraut hast. Erhalte uns in ihrer Gemeinschaft, mache uns treu in unserem Dienst, lasse uns wach bleiben in der Liebe; hilf uns, dass wir die Leiden unserer Schwestern und Brüder erkennen; behüte uns vor der Kälte und Trägheit des Herzens, die Dein Erbarmen verleugnen. Du hast nicht Lust am Tode des Sünders. Du gibst Leben und rettest, was sterben will; mache uns zu Zeugen Deiner Barmherzigkeit. Wir beten Dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

MITTAGSKOLLEKTE

Gott, Dein Sohn hat uns geboten, sogar unsere Feinde zu lieben und für sie zu beten. Führe uns aus Vorurteilen zur Wahrheit und befreie uns von Hass, von Grausamkeit und Vergeltung, dass wir - durch Christus versöhnt - bestehen können vor Dir, Du Gott des Friedens, heilig und lebendig, heute und in Ewigkeit.
    Amen

SEGEN

Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

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