Dienstag - 2. Mai 2017
MISERIKORDIAS DOMINI

Der gute Hirte



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Jesus, du Quelle unsres Heils,
der Liebe und der Sehnsucht Ziel,
Du Gott und Schöpfer aller Welt
und Mensch am Abend dieser Zeit.

Wie groß muss Deine Liebe sein:
Auf Dir liegt unsrer Sünde Last;
Du lieferst Dich dem Tode aus,
um uns vom Tode zu befrein.

Mit Macht sprengst Du der Hölle Tor,
befreist die Deinen aus der Haft.
Als Sieger thronst Du jetzt im Glanz
zu Deines Vaters rechter Hand.

Sei unsre Freude, Du allein,
und Lohn, wenn Du einst wiederkommst;
lass uns gestillt Dein Antlitz schaun
durch alle Zeit und immerdar. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 9 A VIII


Danken will ich Dir, HERR, von ganzem Herzen, *
erzählen will ich von all Deinen Wundern.


    Ich will Deiner mich freuen und jauchzen, *
    will Deinem Namen singen, du Höchster.


Denn zurückgewichen sind meine Feinde, *
sie fallen und vergehen vor Deinem Antlitz.


    Ja, Du hast mir Recht verschafft
    und meinen Streit geführt,*
    Du hast Dich auf den Thron gesetzt -
    ein gerechter Richter.


Der HERR bleibt ewig, *
zum Gericht ist aufgestellt Sein Thron.


    Er richtet den Erdkreis mit Gerechtigkeit, *
    spricht den Völkern gerechtes Urteil.


Der HERR wird dem Bedrückten zur Burg, *
eine Burg zur Zeit der Bedrängnis.


    Auf Dich vertrauen,
    die Deinen Namen kennen, *
    denn Du, H
ERR,verlässt nicht, die Dich suchen.

Singt dem HERRN, der auf dem Zion wohnt, *
tut kund unter den Völkern Seine Taten!


    Denn der die Blutschuld rächt, denkt an sie, *
    Er vergisst nicht das Schreien der Armen. +

[Antiphon
Du, H
ERR, bleibst ewiglich,
Du sitzt auf dem Thron ein gerechter Richter.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Du, H
ERR, bleibst ewiglich,
Du sitzt auf dem Thron ein gerechter Richter.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 23 VI


Der HERR ist mein Hirte, *
an nichts wird es mir mangeln.


    Er lagert mich auf grüner Au, *
    führt mich zum Ruheplatz am Wasser.


Er erquickt meine Seele, /
führt mich auf rechten Wegen *
um Seines Namens willen.


    Muss ich auch gehn durchs Tal des Todes,
    so fürchte ich kein Unheil,


denn Du bist bei mir, *
Dein Stecken und Dein Stab,
sie geben mir Zuversicht. +

Du bereitest mir einen Tisch *
vor den Augen meiner Feinde.


    Du salbst mein Haupt mit Öl *
    und füllst mir den Becher.


Güte und Gnade werden mir folgen *
alle Tage meines Lebens,


    ich werde bleiben im Haus des HERRN, *
    solange ich lebe. +

Antiphon
Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören
Meine Stimme, und Ich kenne sie, und sie
folgen Mir, und Ich gebe ihnen das ewige Leben.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören
Meine Stimme, und Ich kenne sie, und sie
folgen Mir, und Ich gebe ihnen das ewige Leben.

VITA

Athanasius von Alexandria
Athanasius ist einer der wenigen Glaubenszeugen, derer in allen großen Kirchen am gleichen Datum gedacht wird. Er wurde um 295 in Alexandria geboren. Seine Eltern waren Christen. Als Jugendlicher kam er mit den Wüstewnvätern zusammen und war Schüler von Antonius. 319 wurde er zum Diakon des Patriarchen Alexander von Alexandria geweiht. Zur gleichen Zeit begann Arius zu lehren, Christus sei nicht Gott gleich, sondern ihm nur ähnlich. Athanasius nahm als Begleiter seines Patriarchen am 1. oekumenischen Konzil in Nicäa 325 teil und setzte sich dort lautstark und überzeugend gegen die Arianer ein. 328 wurde er Patriarch von Alexandria und damit Oberhaupt der ägyptischen Kirche. In den folgenden 38 Jahren wurde er fünfmal auf Betreiben der Arianer verbannt, unter anderem nach Trier, nach Rom und in die Wüste, jedesmal aber wieder zurückgerufen - je nachdem, welcher Seite sich gerade die Gunst des jeweiligen Kaisers zuwandte. Insgesamt verbrachte er 18 Jahre in der Verbannung und wirkte im Untergrund für seine Gemeinden. Nur in den letzten Jahren, von 366 bis bis zu seinem Tod 373, konnte er ungehindert in seinem Patriarchat wirken. In seinen zahlreichen Schriften setzte er sich für die Gottheit Christi und die Wesenseinheit mit dem Vater ein. Dabei betonte er besonders, dass dieses Geheimnis bezeugt, aber nicht rational erklärt werden könne. Da sich seine Schriften besonders gegen die Arianer wendeten, werden die Gegner der Arianer auch als Athanasianer bezeichnet. Athanasius starb am 2. Mai 373 in Alexandria.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Christus spricht: Ich bin der gute Hirte.
Meine Schafe hören Meine Stimme,
und Ich kenne sie, und sie folgen Mir;
und Ich gebe ihnen das ewige Leben.


Lesung
1. Kor 15,54-57
Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

RESPONSORIUM

Ich sterbe nicht, Ich lebe: *
Halleluja, halleluja.
    Ich sterbe nicht, Ich lebe: *
    Halleluja, halleluja.
Ich künde laut die Taten Gottes.
    Halleluja, halleluja.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
    Ich sterbe nicht, Ich lebe: *
    Halleluja, halleluja.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

ANBETUNG - ANGELUS

Wir loben Dich und beten Dich an: Du stehst in der Mitte. Du gibst allem Leben Maß, Richtung und Ziel. Du bist königlich groß und allein Du bist gnädig. Was geschieht, kommt aus Deiner Hand. Du kennst alle Dinge und siehst alle unsere Wege. Du bist ein barmherziger Richter. Überwinde, was sich Dir entgegenstellt. Urteile, was Dir nicht angehört. Dein ist die Macht und Dein ist die Ehre. Mach unsere Hoffnung groß und unser Verlangen rein. Dir nahen wir. Wir beten dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

MITTAGSKOLLEKTE

Frieden suchen wir, Gott, denn wir leben in Unfrieden mit uns selbst, mit Dir, unserem Vater, mit anderen Menschen. Nimm von uns, was Angst und Hass in uns weckt, und gib, dass wir Frieden finden durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

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