Montag - 30. Oktober 2017
20. SONNTAG NACH TRINITATIS

Die Ordnungen Gottes



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Du Geist, der unser Beistand ist,
eins mit dem Vater und dem Sohn:
Komm jetzt herab in Deiner Huld,
ergieße Dich in unsre Brust.

Mit Mund und Herz, mit Sinn und Geist,
Gott, dich bekenne unser Lob.
Der Liebe Feuer flamme auf,
die Glut entzünde jedes Herz.

Dies schenk uns, Vater voller Macht,
durch Jesus Christus, unsern Herrn,
der mit dem Geiste und mit Dir
regiert in alle Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 67 III


Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,


    dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
    unter allen Völkern Dein Heil.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.


    Du richtest die Völker mit Recht *
    und lenkst die Nationen auf Erden.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!


    Es segne uns Gott, /
    es sollen Ihn fürchten *
    alle Enden der Erde! +

[Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 34 A IV


Ich will den HERRN loben allezeit: *
Sein Lob soll stets in meinem Munde sein.


    Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, *
    dass es die Armen hören und sich freuen.


Verherrlicht mit mir den HERRN, *
lasst uns gemeinsam Seinen Namen ehren!


    Ich suchte den HERRN -
    da gab Er mir Antwort, *
    und Er riss mich heraus
    aus aller meiner Furcht.


Die auf Ihn sehen, werden erstrahlen, *
ihr Angesicht wird nicht zuschanden.


    Da rief ein Armer, ihn hörte der HERR, *
    und Er half ihm aus all seiner Bedrängnis.


Der Engel des HERRN umlagert, die Ihn fürchten, *
und Er wird sie erretten.


    Schmeckt und seht,
    wie freundlich der H
ERR ist, *
    selig, der auf Ihn vertraut. +

Antiphon
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
und was der Herr von dir fordert:
Gottes Wort halten und Liebe üben
und demütig sein vor deinem Gott.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
und was der Herr von dir fordert:
Gottes Wort halten und Liebe üben
und demütig sein vor deinem Gott.

VITA

Jakob Sturm
Jakob wurde 1489 in der Patrizierfamilie Sturm von Sturmeck in Straßburg geboren. Er studierte Jura in Heidelberg und Freiburg und trat 1517 in die Dienste von Pfalzgraf Heinrich. Jakob wandte sich 1523 der Reformation zu, verließ seinen Dienstherren und ließ sich in den Stadtrat wählen. Er nahm leitende Positionen im Stadtrat ein und trat hier für die Reformation ein. Er ließ sich auch durch Niederlagen nicht entmutigen und verhielt sich auch den Feinden der Reformation gegenüber freundlich und achtungsvoll. 1531 konnte er den Rat dazu bestimmen, dem Schmalkaldischen Bund beizutreten. 1538 gründete er mit dem von ihm berufenen Pädagogen Johannes Sturm das protestantische Gymnasium, das 1567 zur Akademie und 1621 zur Universität erhoben wurde. Im gleichen Jahrgewährte er 1.500 verfolgten Protestanten aus Frankreich Zuflucht in Straßburg. Nach der Niederlage im Schmalkaldischen Krieg konnte Jakob Sturm der Stadt ihre politische und Glaubensfreiheit erhalten. Er starb am 30. Oktober 1553 in Straßburg.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
und was der Herr von dir fordert:
Gottes Wort halten und Liebe üben
und demütig sein vor deinem Gott.


Lesung
Mk 12,29-31
Jesus antwortete: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft«. Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

RESPONSORIUM

Ich danke Dir, Herr, von ganzem Herzen, *
vor den Engeln will ich Dir lobsingen.
    Ich danke Dir, Herr, von ganzem Herzen, *
    vor den Engeln will ich Dir lobsingen.
Ich will anbeten in Deinem Tempel,
Deinen Namen will ich preisen.
    vor den Engeln will ich Dir lobsingen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
    Ich danke Dir, Herr, von ganzem Herzen, *
    vor den Engeln will ich Dir lobsingen.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

ANBETUNG - ANGELUS

Du, Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch Dein mächtiges Wort. Du waltest im Lauf der Zeiten und erfüllst die Jahre mit Deinem Segen. Samen gibst Du und gibst die Ernte, Arbeit gibst Du und förderst das Werk unserer Hände. Inmitten der Schmerzen erquickst Du uns mit Deinem Trost, inmitten der Unrast rufst Du uns zu Sammlung und Stille. Wir beten Dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

MITTAGSKOLLEKTE

Du Gott der Güte. Auf der Höhe des Tages gewährst Du uns Erholung von der Mühe der Arbeit. Schau gnädig herab auf unser begonnenes Werk; bringe zurecht, was falsch gerät, und lass alles zu einem guten Ende kommen. Darum bitten wir durch Deinen Sohn Jesus Christus, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

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