Sonntag - 19. November 2017
VORLETZTER SONNTAG
IM KIRCHENJAHR

Weltgericht



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Du Geist, der unser Beistand ist,
eins mit dem Vater und dem Sohn:
Komm jetzt herab in Deiner Huld,
ergieße Dich in unsre Brust.

Mit Mund und Herz, mit Sinn und Geist,
Gott, dich bekenne unser Lob.
Der Liebe Feuer flamme auf,
die Glut entzünde jedes Herz.

Dies schenk uns, Vater voller Macht,
durch Jesus Christus, unsern Herrn,
der mit dem Geiste und mit Dir
regiert in alle Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 150 VII


Lobt Gott in Seinem Heiligtum, *
lobt Ihn in der Feste Seiner Macht!


    Lobt Ihn für Seine mächtigen Taten, *
    lobt Ihn in Seiner großen Herrlichkeit!


Lobt Ihn mit dem Schall der Posaunen, *
lobt Ihn mit Psalter und Harfen!


    Lobt Ihn mit Pauken und Reigen, *
    lobt Ihn mit Saiten und Pfeifen!


Lobt Ihn mit klingenden Zimbeln, *
lobt Ihn mit klirrenden Zimbeln!+

[Antiphon
Alles, was Odem hat, lobe den H
ERRN

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Alles, was Odem hat, lobe den H
ERRN

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 50 II


Gott, der HERR, hat geredet, /
aufgerufen hat Er die Erde *
vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.


    Vom Zion, der Krone der Schönheit, *
    ist Gott strahlend erschienen.


Unser Gott kommt und schweigt nicht, /
vor Ihm verzehrendes Feuer, *
um Ihn her gewaltige Stürme.


    Er ruft dem Himmel droben zu *
    und der Erde - Er richte Sein Volk:


»Versammelt Mir Meine Getreuen, *
die den Bund mit Mir schlossen beim Opfer.«


    Die Himmel verkünden Seine Gerechtigkeit: *
    denn Gott selbst ist Richter. (+)

»Höre, Mein Volk, Ich will reden, /
Israel, Ich will gegen dich zeugen, *
Ich, Gott, der Ich dein Gott bin.


    Nicht deiner Opfer wegen klag Ich dich an, *
    sind doch deine Brandopfer immer vor Mir.


Bringe Gott Dank als Opfer dar, *
erfüll dem Höchsten deine Gelübde.


    Und dann rufe Mich am Tag der Bedrängnis: *
    Ich will dich retten
    und du wirst Mich ehren.« (+)

Zum Frevler aber spricht Gott: /
»Was zählst du Meine Gebote auf, *
und was führst du Meinen Bund in deinem Mund?


    Du bist es doch, dem Zucht verhasst ist, *
    Meine Worte wirfst du hinter dich.


Das hast du getan - und Ich schwieg, *
da meintest du, Ich sei wie du.


    Nun stelle Ich dich zur Rede *
    und halte es dir vor Augen.


Bedenkt es doch, die ihr Gott vergesst, *
sonst zerreiße Ich, und niemand rettet!


    Wer Dank opfert, der ehrt Mich, /
    und wer den rechten Weg wählt, *
    den lass Ich schauen Mein Heil!« +

Antiphon
Wir müssen alle offenbar werden
vor dem Richterstuhl Christi.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Wir müssen alle offenbar werden
vor dem Richterstuhl Christi.

VITA

Elisabeth von Thüringen
Die Tochter des ungarischen Königs Andreas II., wurde 1207 in Pressburg geboren. Mit vier Jahren kam sie als Braut des elfjährigen Ludwig, des späteren Markgrafen von Thüringen, auf die thüringische Wartburg. Mit vierzehn Jahren wurde sie mit Ludwig verheiratet. Sie übte schon in ihrer Ehe Mildtätigkeit, besonders die Eisenacher Franziskaner vermittelten ihr das Armutideal als Weg der Nachfolge. Nach dem Tod ihres Mannes, der 1227 auf dem Weg zum Kreuzzug starb, verliess sie mit ihren drei Kindern die Wartburg. Einige Monate wurde sie von ihrem Onkel, dem Bischof von Bamberg, festgehalten, um erneut vermählt zu werden. Sie konnte aber entkommen, gelangte nach Marburg und widmete sich dort ganz der Pflege und Betreuung der Armen. 1228 gründete sie in Marburg ein Spital für die Kranken, die kein anderes Krankenhaus aufnehmen wollte. Ihre jüngste Tochter Gertrud (1227 geboren) gab sie Ende 1228 in das KlosterAltenberg und trat als Terziarerin in den Franziskanerorden ein. Ihr Beichtvater, der streng asketische Konrad von Marburg ließ sie die niedrigsten Arbeiten verrichten und versuchte sie auch durch Züchtigungen zur vollkommenen Armut zu bringen. Mit 24 Jahren starb sie in der Nacht zum 17. November 1231 freudig in der Gewißheit, auf dem Weg zu Jesus zu sein. Am 19. November wurde sie beigesetzt.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Wir müssen alle offenbar werden
vor dem Richterstuhl Christi.


Lesung
Lk 12, 29-34
Darum auch ihr, fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe. Nach dem allen trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weiß, dass ihr dessen bedürft. Trachtet vielmehr nach Seinem Reich, so wird euch dies zufallen. Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die nicht altern, einen Schatz, der niemals abnimmt, im Himmel, wo sich kein Dieb naht, und den keine Motten fressen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

RESPONSORIUM

Herr, ich rufe zu Dir *
ich sage: Du bist meine Zuflucht.
    Herr, ich rufe zu Dir *
    ich sage: Du bist meine Zuflucht.
Du bist mein Anteil im Lande der Lebenden,
    ich sage: Du bist meine Zuflucht.
Ehre dem Vater, Ehre dem Sohn,
Ehre dem Heiligen Geiste.
    Herr, ich rufe zu Dir *
    ich sage: Du bist meine Zuflucht.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

FRIEDENSBITTEN

Führe uns vom Tod zum Leben
    vom Irrtum zur Wahrheit
Führe uns vom Zweifel zur Hoffnung
    von der Angst zum Vertrauen
Führe uns vom Hass zur Liebe
    vom Krieg zum Frieden
Lass Frieden erfüllen unser Herz
    unsre Welt und das All.

MITTAGSKOLLEKTE

Gott, Du ewiger Friede. Du willst Frieden schenken und hast durch Christus verkündet, dass die Friedensstifter Deine Kinder heißen. Erfülle uns mit Verlangen nach Frieden, dass Hass und Zank verschwinden und wir mit Lust nach allem trachten, was dem Frieden dient. Das bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
    Amen

SEGEN

Gott schenke uns Frieden
    und ewiges Leben

Vesper

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