Donnerstag - 3. August 2017
7. SONNTAG NACH TRINITATIS

Am Tisch des Herrn



 Vesper/Abendgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 122 VII


Ich freute mich, als man mir sagte: *
„Wir wollen gehen zum Haus des H
ERRN!”

    Nun stehen unsere Füße *
    in deinen Toren. Jerusalem!


Jerusalem, gebaut als eine Stadt, *
die ringsum festgefügt ist.


    Dorthin ziehen die Stämme, *
    die Stämme des H
ERRN.

So ist es Ordnung in Israel, *
den Namen des H
ERRN zu preisen.

    Dort stehen die Throne zum Gericht. *
    die Throne des Hauses David. (+)


Wünscht Jerusalem Frieden, *
geborgen seien, die dich lieben!


    Friede wohne in deinen Mauern, *
    Geborgenheit in deinen Häusern!


Wegen meiner Brüder und Freunde *
will ich sagen: „In dir sei Friede!”


    Wegen des Hauses des HERRN, unsres Gottes, *
    will ich für dich um Gutes bitten. +

[Antiphon
Es möge Friede sein in deinen Mauern, Jerusalem!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Es möge Friede sein in deinen Mauern, Jerusalem!

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 68 C VIII


Man schaut, Gott, wie Du einziehst, *
wie Du, mein Gott und mein König,
einziehst ins Heiligtum.


    Voran die Sänger, die Saitenspieler danach, *
    inmitten paukenschlagender Mädchen.


Preist Gott in den Versammlungen, *
den H
ERRN, ihr vom Quell Israels.

    Da ist Benjamin - klein, doch ihr Herrscher, /
    die Fürsten Judas mit all ihren Scharen, *
    die Fürsten Sebulons, die Fürsten Naftalis.


Biete auf, Gott, Deine Macht, *
die Gottesmacht, die Du uns erwiesen hast,


    von Deinem Tempel über Jerusalem!- *
    Da bringen Dir Könige Gaben.


Bedrohe das Tier im Schilf, *
die Schar der Starken, die Herren der Völker;


    tritt denen entgegen, die gieren nach Silber, *
    zerstreue die Völker, denen der Krieg gefällt.


Aus Ägypten kommen bronzene Geräte, *
Kusch erhebt seine Hände zu Gott.


    Ihr Königreiche der Erde, *
    singt Gott und spielt dem H
ERRN,

Ihm, der dahinfährt über den Himmeln, *
über den Himmeln der Urzeit!


    Siehe, Er erhebt Seine Stimme, *
    Seine mächtige Stimme.


Gebt Gott die Macht! /
Seine Hoheit herrscht über Israel *
und Seine Macht bis zu den Wolken.


    Vom Heiligtum aus herrscht Gott -
    furchtgebietend; *
    Er ist der Gott Israels.


Er gibt dem Volke Macht und Stärke. *
Gepriesen sei Gott! +

Antiphon
O Gott, entbiete Deine Macht, die
Gottesmacht, die Du uns erwiesen hast.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
O Gott, entbiete Deine Macht, die
Gottesmacht, die Du uns erwiesen hast.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und
Fremdlinge, sondern Mitbürger der
Heiligen und Gottes Hausgenossen.


Abendlesung
Apg 10, (21-23) 24-36
[Da stieg Petrus hinab zu den Männern und sprach: Siehe, ich bin's, den ihr sucht; aus welchem Grund seid ihr hier? Sie aber sprachen: Der Hauptmann Kornelius, ein frommer und gottesfürchtiger Mann mit gutem Ruf bei dem ganzen Volk der Juden, hat einen Befehl empfangen von einem heiligen Engel, dass er dich sollte holen lassen in sein Haus und hören, was du zu sagen hast. Da rief er sie herein und beherbergte sie. Am nächsten Tag machte er sich auf und zog mit ihnen, und einige Brüder aus Joppe gingen mit ihm.]
Und am folgenden Tag kam er nach Cäsarea. Kornelius aber wartete auf sie und hatte seine Verwandten und nächsten Freunde zusammengerufen. Und als Petrus hereinkam, ging ihm Kornelius entgegen und fiel ihm zu Füßen und betete ihn an. Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf, auch ich bin ein Mensch. Und während er mit ihm redete, ging er hinein und fand viele, die zusammengekommen waren. Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, dass es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Fremden umzugehen oder zu ihm zu kommen; aber Gott hat mir gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll. Darum habe ich mich nicht geweigert zu kommen, als ich geholt wurde. So frage ich euch nun, warum ihr mich habt holen lassen. Kornelius sprach: Vor vier Tagen um diese Zeit betete ich um die neunte Stunde in meinem Hause. Und siehe, da stand ein Mann vor mir in einem leuchtenden Gewand und sprach: Kornelius, dein Gebet ist erhört und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott. So sende nun nach Joppe und lass herrufen Simon mit dem Beinamen Petrus, der zu Gast ist im Hause des Gerbers Simon am Meer. Da sandte ich sofort zu dir; und du hast recht getan, dass du gekommen bist. Nun sind wir alle hier vor Gott zugegen, um alles zu hören, was dir vom Herrn befohlen ist. Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer Ihn fürchtet und Recht tut, der ist Ihm angenehm. Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alles.

RESPONSORIUM

Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
und ein Licht auf meinem Wege.
    Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
    und ein Licht auf meinem Wege.
Auf Dein Wort vertraue ich,
es ist lauter Wahrheit.
    und ein Licht auf meinem Wege.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
    Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
    und ein Licht auf meinem Wege.

HYMNUS

Noten

Du ewig abendloses Licht,
dreiein'ger Herrscher aller Welt:
gib, wenn des Himmels Sonne sinkt,
dass Deine Klarheit uns erhellt.

Dir galt des Morgens erstes Lob,
Dich preisen wir zur Abendstund:
Du Licht und Freude unsres Tags,
schenkst Leben uns und Deinen Bund.

So lässt Du wandern uns im Licht,
wir dürfen Deine Kinder sein;
wenn einmal unser Tag sich neigt,
lädst Du zum Abendmahl uns ein.

Wir preisen, Vater, Deine Huld,
die Du uns schenkst in Deinem Sohn;
erfülle uns mit Deinem Geist
und lass uns stehn an Deinem Thron. Amen.

CANTICUM

V Unser Abendgebet steige auf zu Dir, Herr,
R und es senke sich herab auf uns
Leer Dein Erbarmen.

Antiphon

Noten

Noten

Magnificat VIII


Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;


    denn die Niedrigkeit Seiner Magd
    hat Er angesehn, *
    siehe, von nun an preisen mich selig
    alle Geschlechter.


Denn Er hat Großes an mir getan,
der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.


    Sein Erbarmen währt
    von Geschlecht zu Geschlecht *
    bei denen, die Ihn fürchten. (+)


Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.


    Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
    und erhebt die Niedrigen.


Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.


    Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
    und denkt an Sein Erbarmen.


Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Antiphon
Der Herr stößt die Gewaltigen vom
Thron und erhebt die Niedrigen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Der Herr stößt die Gewaltigen vom
Thron und erhebt die Niedrigen.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Gott, am Abend dieses Tages wenden wir unsere Herzen zu Dir. Du bist die wahre Sonne der Welt. Du bist die Sonne, die keinen Abend kennt. Du erfüllst durch Dein Kommen und Erscheinen alles, was ist, mit Freude. Wir hoffen auf Dich und rufen Dich an:
    Dein Reich komme.


Wir sind umgeben vom Dunkel der Angst. Wir gehen unsere Wege durch finstere Täler. Wir leben im Schatten von Leiden und Tod. Wir hoffen auf Dich und rufen Dich an:
    Dein Reich komme.


Wir bitten Dich: Lass uns Dein Licht allezeit leuchten, dass wir auch in der Nacht der Sünde und in der Finsternis des Irrtums bei Dir bleiben. Hilf, dass wir unser Leben lang ohne Straucheln wandern wie am hellen Tag und endlich Dein Angesicht schauen. Wir hoffen auf Dich und rufen Dich an:
    Dein Reich komme.

WOCHENGEBET   oder

Herr, unser Gott. Nimm uns mit Leib und Seele ganz zu Deinem Eigentum und gib, dass Deine Gnade in uns mächtig werde, damit nicht der eigene Sinn, sondern Dein Wille uns lenke und führe durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Amen.

KOLLEKTENGEBET

Gott, lieber Vater Jesu Christi. Durch die Taufe sind wir zu Deinen Kindern und zu Erben Deines Reiches geworden. Erneure uns, Deine Kirche, mit der Kraft Deines Geistes, in Buße und Umkehr, durch Vergebung und Versöhnung. Lass uns erkennen, was zum Frieden dient für alle Menschen. Darum bitten wir im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
    Amen.

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Laudes Freitag

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