Freitag - 4. August 2017
7. SONNTAG NACH TRINITATIS

Am Tisch des Herrn



 Vesper/Abendgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 17 III


Höre, HERR, meine gerechte Sache, *
hab acht auf mein Flehen,


    vernimm mein Beten *
    von Lippen, die nicht trügen.


Von Deinem Angesicht geht mein Urteil aus, *
Deine Augen sehen, was recht ist.


    Du prüfst mein Herz,
    Du suchst es heim bei Nacht; *
    erprobst mich und findest an mir kein Unrecht.


Ich habe mir vorgenommen: *
„Mein Mund soll sich nicht vergehen.”


    Was die Menschen auch treiben, *
    ich bleib am Wort Deiner Lippen.


Den Weg der Gewalttat meide ich, *
auf Deinem Weg wird mein Tritt nicht wanken.


    Ich rufe dich an, Gott, Du gibst mir Antwort, *
    neige Dein Ohr zu mir, vernimm meine Rede!


Erweise wunderbar deine Güte, /
Du rettest, die sich bergen bei Dir, *
vor Gegnern durch Deine Rechte. +

[Antiphon
Ich werde schauen Dein Angesicht
in Gerechtigkeit, mich satt sehen,
wenn ich erwache, an Deinem Bild.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Ich werde schauen Dein Angesicht
in Gerechtigkeit, mich satt sehen,
wenn ich erwache, an Deinem Bild.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 41I


Selig, der sich des Schwachen annimmt, *
am Tag des Unheils wird der H
ERR ihn retten.

    Der HERR behütet ihn, Er hält ihn am Leben, /
    und er wird selig gepriesen im Lande. *
    Gib ihn nicht preis der Gier seiner Feinde!


Der HERR stützt ihn auf seinem Siechbett; *
sein Krankenlager wandelst Du.


    Ich sprach: „HERR, sei mir gnädig! *
    Heile mich, denn ich habe an Dir gesündigt.”


Meine Feinde reden übel von mir: *
„Wann stirbt er endlich,
wann vergeht sein Name?”


    Man kommt zu Besuch,
    das Herz redet falsch, *
    sammelt Arges und erzählt's auf der Gasse.


Miteinander flüstern sie gegen mich, *
all meine Hasser sinnen mir Unheil.


    »Über ihn ist Verderben ergossen, *
    wer so daliegt, wird nie wieder aufstehn.«


Auch mein Freund, auf den ich vertraute, *
der mein Brot aß, tritt mich mit Füßen.


    Doch Du, HERR, sei mir gnädig *
    und richte mich wieder auf!


Daran erkenn ich: Du hast Gefallen an mir, *
wenn mein Feind über mich nicht frohlockt.


    Mich aber hältst Du
    um meiner Unschuld willen *
    und stellst mich vor Dein Antlitz für ewig.


Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels, /
von Ewigkeit zu Ewigkeit! *
Amen, ja Amen! +

Antiphon
Heile mich, H
ERR,
denn ich habe gegen Dich gesündigt.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Heile mich, H
ERR,
denn ich habe gegen Dich gesündigt.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und
Fremdlinge, sondern Mitbürger der
Heiligen und Gottes Hausgenossen.


Abendlesung
Hebr 9, 1-11
Nun hatte ja der erste Bund seine Satzungen für den Gottesdienst und sein irdisches Heiligtum. Denn es war da aufgerichtet das erste Zelt, worin der Leuchter war und der Tisch mit den Schaubroten, und es heißt das Heilige; hinter dem zweiten Vorhang aber war das Zelt, welches das Allerheiligste heißt. Darin waren das goldene Räuchergefäß und die Bundeslade, ganz mit Gold überzogen; in ihr waren der goldene Krug mit dem Manna und der Stab Aarons, der gegrünt hatte, und die Tafeln des Bundes. Oben darüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die überschatteten den Gnadenort. Von diesen Dingen ist jetzt nicht im Einzelnen zu reden. Da dies alles so eingerichtet ist, gehen die Priester allezeit in das erste Zelt und richten den Gottesdienst aus. In das zweite aber geht nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, und das nicht ohne Blut, das er opfert für die unwissentlich begangenen Sünden, die eigenen und die des Volkes. Damit macht der Heilige Geist deutlich, dass der Weg ins Heilige noch nicht offenbart sei, solange das erste Zelt Bestand habe. Das ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit: Es werden da Gaben und Opfer dargebracht, die nicht im Gewissen vollkommen machen können den, der Gott dient allein mit Speise und Trank und verschiedenen Waschungen. Dies sind irdische Satzungen, die bis zu der Zeit der Besserung auferlegt sind. Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der Güter bei Gott durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, das ist: das nicht von dieser Schöpfung ist.

RESPONSORIUM

Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
und ein Licht auf meinem Wege.
    Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
    und ein Licht auf meinem Wege.
Auf Dein Wort vertraue ich,
es ist lauter Wahrheit.
    und ein Licht auf meinem Wege.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
    Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
    und ein Licht auf meinem Wege.

HYMNUS

Noten

Christus, Du bist der helle Tag,
Dein Glanz durchbricht die dunkle Nacht.
Du Gott des Lichtes kündest uns
das Licht, das wahrhaft selig macht.

Gib, dass nichts Arges uns bedrängt,
der böse Feind uns nicht verführt,
und lass nicht zu, dass Geist und Leib
vor Deinem Auge schuldig wird.

Sei Deiner Diener eingedenk,
die Du mit Deinem Blut erkauft.
Stärk uns durch Deines Leidens Kraft;
wir sind auf Deinen Tod getauft.

Aus ganzem Herzen preisen wir
Dich, Christus, Herr der Herrlichkeit,
der mit dem Vater und dem Geist
uns liebt in alle Ewigkeit. Amen.

CANTICUM

V Unser Abendgebet steige auf zu Dir, Herr,
R und es senke sich herab auf uns
Leer Dein Erbarmen.

Antiphon

Noten

Noten

Magnificat I


Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;


    denn die Niedrigkeit Seiner Magd
    hat Er angesehn, *
    siehe, von nun an preisen mich selig
    alle Geschlechter.


Denn Er hat Großes an mir getan,
der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.


    Sein Erbarmen währt
    von Geschlecht zu Geschlecht *
    bei denen, die Ihn fürchten. (+)


Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.


    Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
    und erhebt die Niedrigen.


Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.


    Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
    und denkt an Sein Erbarmen.


Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Antiphon
Der da mächtig ist, hat Großes
an mir getan, Sein Name ist heilig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Der da mächtig ist, hat Großes
an mir getan, Sein Name ist heilig.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Herr Jesus Christus, Du hast den Sündern Freiheit geschenkt und denen, die im Schatten des Todes gefangen saßen, das ewige Leben gebracht. Wir loben Deine Hingabe für das Leben der Welt. Wir beten an Deine göttliche Liebe. Wir rufen zu Dir:
    Kyrie eleison.


Gib uns die Gnade, das Geheimnis Deines Kreuzes zu erkennen. Lass uns im Glauben gestärkt, in der Hoffnung ermutigt, in der Liebe entzündet, in der Geduld ermuntert und im Gehorsam willig und beständig werden. Wir rufen zu Dir:
    Kyrie eleison.


Lass uns der Sünde absterben. Hilf uns, Dir zu dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit. Stehe uns bei, dass wir an unserem letzten Ende uns Deines Todes getrösten und durch Deine Kraft zur Auferstehung gelangen. Wir rufen zu Dir:
    Kyrie eleison.

WOCHENGEBET   oder

Herr, unser Gott. Nimm uns mit Leib und Seele ganz zu Deinem Eigentum und gib, dass Deine Gnade in uns mächtig werde, damit nicht der eigene Sinn, sondern Dein Wille uns lenke und führe durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Amen.

KOLLEKTENGEBET

Nicht der edelste persönliche Wille, weder die wirksamste politische Maßnahme noch die besten Eigeninitiativen schaffen die Angst, den Jammer und das Elend aus der Welt. Das ist es, was wir erleben: Eine Welt, die Dich, Gott nicht braucht und ohne Dich auskommen will. Berge von Versäumnissen, von unbereinigter Schuld türmen sich um uns auf. Das Kreuz Christi überragt und überwindet sie alle. Schenke den Gequälten Kraft aus dem Opfer Seines Lebens. Erbarme Dich unser.
    Amen.

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Laudes Samstag

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