Samstag - 7. Oktober 2017
17. SONNTAG NACH TRINITATIS

Sieghafter Glaube



 Vesper/Abendgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 121 VIII


Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. *
Woher kommt mir Hilfe?


    Meine Hilfe kommt vom HERRN, *
    der Himmel und Erde gemacht hat.


Er lässt deinen Fuß nicht gleiten, *
der dich behütet, schläft nicht.


    Siehe, nicht schläft noch schlummert *
    der Hüter Israels. (+)


Der HERR ist dein Hüter, /
der H
ERR ist dein Schatten, *
Er steht dir zur Rechten.


    Bei Tag wird dich die Sonne nicht stechen *
    noch der Mond in der Nacht.


Der HERR behüte dich vor allem Bösen, *
Er behüte dein Leben.


    Der HERR behüte deinen
    Ausgang und Eingang *
    von nun an bis in Ewigkeit! +

[Antiphon
Meine Hilfe kommt vom H
ERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Meine Hilfe kommt vom H
ERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 49II


Was soll ich mich fürchten an bösen Tagen, *
wenn mich der Frevel von Betrügern umgibt,


    die auf ihr Vermögen vertrauen, *
    ihres großen Reichtums sich rühmen?


Doch loskaufen kann sich keiner, *
noch Gott ein Lösegeld zahlen,


    zu hoch ist der Preis für sein Leben, *
    er muss es aufgeben für immer -,


dass er auf ewig weiterlebt, *
dass er niemals die Grube schaut.


    Man sieht ja: Weise müssen sterben, /
    Tor und Narr kommen zusammen um *
    und hinterlassen andern ihr Gut.


Gräber sind ihre Wohnstatt für immer, /
ihre Häuser von Geschlecht zu Geschlecht, *
ob sie auch Länder ihr eigen genannt.


    Der Mensch in seiner Pracht - er bleibt nicht, *
    er gleicht dem Vieh, das vertilgt wird. +



Fürchte dich nicht, wenn einer reich wird, *
wenn der Glanz seines Hauses sich mehrt.


    Denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, *
    seine Herrlichkeit folgt ihm nicht hinab.


Mag er auch das Leben genießen *
und sich preisen, dass es ihm gut geht,


    er muss doch zum Geschlecht seiner Väter, *
    die das Licht nicht sehen auf ewig.


Der Mensch in seiner Pracht, er bedenkt nicht, *
dass er dem Vieh gleicht, das vertilgt wird. +

Antiphon
Gott erlöst meine Seele, Er
entreißt mich der Gewalt des Todes.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Gott erlöst meine Seele, Er
entreißt mich der Gewalt des Todes.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 138 V


HERR, ich will Dir danken von ganzem Herzen, *
vor den Engeln will ich Dir spielen,


    ich will anbeten in Deinem heiligen Tempel,/
    will Deinen Namen preisen *
    für Deine Huld und Treue.


Denn Du hast Deinen Namen verherrlicht, *
mehr, als Du je verheißen hast.


    Am Tag, da ich rufe, gibst Du mir Antwort, *
    verleihst meiner Seele große Kraft. (+)

Dir danken alle Könige der Erde, *
denn sie hören das Wort Deines Mundes.


    Sie singen von den Wegen des HERRN, *
    denn groß ist Seine Herrlichkeit.


Ja, der HERR ist erhaben, /
doch Er sieht auf den Niedrigen *
und erkennt den Stolzen von ferne.


    Muß ich auch gehn mitten durch große Not, *
    Du gibst mir Leben;


gegen den Zorn meiner Feinde
reckst Du die Hand,*
Deine Rechte hilft mir.


    Der HERR führt meine Sache, /
    H
ERR, Deine Güte ist ewig. *
    Lass nicht ab vom Werk Deiner Hände. +

Antiphon
Unser Glaube ist der Sieg,
der die Welt überwunden hat.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Unser Glaube ist der Sieg,
der die Welt überwunden hat.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
Unser Glaube ist der Sieg,
der die Welt überwunden hat.


Vorabendlesung
Dan 3, 8-20.24-28
Da kamen einige chaldäische Männer und verklagten die Juden, fingen an und sprachen zum König Nebukadnezar: Der König lebe ewig! Du, König, hast ein Gebot ergehen lassen, dass alle Menschen niederfallen und das goldene Bild anbeten sollten, wenn sie den Klang des Horns, der Flöte, der Zither, der Harfe, der Leier und einer Doppelflöte und aller andern Instrumente hören würden; wer aber nicht niederfiele und anbetete, sollte in den glühenden Feuerofen geworfen werden. Nun sind da judäische Männer, die du über die einzelnen Ämter im Lande Babel gesetzt hast, nämlich Schadrach, Meschach und Abed-Nego; diese Männer verachten dich, o König! Sie ehren deinen Gott nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du hast aufrichten lassen. Da befahl Nebukadnezar mit Grimm und Zorn, Schadrach, Meschach und Abed-Nego vor ihn zu bringen. Und die Männer wurden vor den König gebracht. Da fing Nebukadnezar an und sprach zu ihnen: Wie? Wollt ihr, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, meinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten, das ich habe aufrichten lassen? Wohlan, seid bereit! Sobald ihr den Klang des Horns, der Flöte, der Zither, der Harfe, der Leier und einer Doppelflöte und aller andern Instrumente hören werdet, so fallt nieder und betet das Bild an, das ich habe machen lassen! Werdet ihr's aber nicht anbeten, dann sollt ihr zu derselben Stunde in den glühenden Feuerofen geworfen werden. Lasst sehen, wer der Gott ist, der euch aus meiner Hand erretten könnte! Da fingen an Schadrach, Meschach und Abed-Nego und sprachen zum König Nebukadnezar: Es ist nicht nötig, dass wir dir darauf antworten. Siehe, unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen, und auch aus deiner Hand, o König, kann Er erretten. Und wenn Er's nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten werden. Da wurde Nebukadnezar voll Grimm und der Ausdruck seines Angesichts veränderte sich gegenüber Schadrach, Meschach und Abed-Nego, und er befahl, man sollte den Ofen siebenmal heißer machen, als man sonst zu tun pflegte. Und er befahl den besten Kriegsleuten, die in seinem Heer waren, Schadrach, Meschach und Abed-Nego zu binden und in den glühenden Feuerofen zu werfen.
Da entsetzte sich der König Nebukadnezar, fuhr auf und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden in das Feuer werfen lassen? Sie antworteten und sprachen zum König: Ja, König. Er antwortete und sprach: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen, und sie sind unversehrt; und der vierte sieht aus, als wäre er ein Sohn der Götter. Und Nebukadnezar trat vor die Tür des glühenden Feuerofens und sprach: Schadrach, Meschach und Abed-Nego, ihr Knechte des höchsten Gottes, tretet heraus und kommt her! Da traten Schadrach, Meschach und Abed-Nego heraus aus dem Feuer. Und die Fürsten, Würdenträger, Statthalter und Räte des Königs kamen zusammen und sahen, dass das Feuer den Leibern dieser Männer nichts hatte anhaben können und ihr Haupthaar nicht versengt und ihre Mäntel nicht versehrt waren; ja, man konnte keinen Brand an ihnen riechen. Da fing Nebukadnezar an und sprach: Gelobt sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der Seinen Engel gesandt und Seine Knechte errettet hat, die Ihm vertraut und des Königs Gebot nicht gehalten haben, sondern ihren Leib preisgaben; denn sie wollten keinen andern Gott verehren und anbeten als allein ihren Gott!

RESPONSORIUM

Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
und ein Licht auf meinem Wege.
    Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
    und ein Licht auf meinem Wege.
Auf Dein Wort vertraue ich,
es ist lauter Wahrheit.
    und ein Licht auf meinem Wege.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
    Herr, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte *
    und ein Licht auf meinem Wege.

HYMNUS

Noten

Noten

Noten


CANTICUM

V Unser Abendgebet steige auf zu Dir, Herr,
R und es senke sich herab auf uns
Leer Dein Erbarmen.

Antiphon

Noten

Noten

Magnificat VII


Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;


    denn die Niedrigkeit Seiner Magd
    hat Er angesehn, *
    siehe, von nun an preisen mich selig
    alle Geschlechter.


Denn Er hat Großes an mir getan,
der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.


    Sein Erbarmen währt
    von Geschlecht zu Geschlecht *
    bei denen, die Ihn fürchten. (+)


Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.


    Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
    und erhebt die Niedrigen.


Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.


    Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
    und denkt an Sein Erbarmen.


Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Antiphon
Meine Seele preist die Größe
des Herrn, denn Er hat angesehn
die Niedrigkeit Seiner Magd.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Meine Seele preist die Größe
des Herrn, denn Er hat angesehn
die Niedrigkeit Seiner Magd.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Gott, fülle unser Herz mit Deinem Leben. Fülle unsere Tage mit Deiner Kraft. Fülle unsere Welt mit Deiner Hoffnung. Wir rufen Dich an:
    Dein Reich komme.


Du bist die Quelle, die nie versiegt. Du bist die Freude, die nie vergeht. Du bist der Tag, den kein Dunkel verschlingt. Wir rufen Dich an:
    Dein Reich komme.


Lass uns allezeit in Deinem Lichte stehen. Mache unsere Sehnsucht groß. Reiße uns aus unserer Enge. Führe uns in Deine Freiheit. Erbarme Dich all Deiner Kinder. Wir rufen Dich an:
    Dein Reich komme.

WOCHENGEBET   oder

Allmächtiger, ewiger Gott. Du baust Dein Reich in dieser Welt durch die Verkündigung der frohen Botschaft. Wir bitten Dich: Gib uns den Glauben, der die Welt überwindet und sich ganz auf Dich verlässt durch Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und wirkt in Ewigkeit.
    Amen.

KOLLEKTENGEBET

Gedenke, Gott, der alten Zeit und der vergangenen Tage. Gedenke, Gott, des Volkes, das Du Dir erwählt hast, und segne Israel in Treue zu Deinem Bund. Gedenke, Gott, der Fülle der Zeiten, da Du den Retter sandtest, Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Gedenke, Gott, Deiner Kirche, sie zu erlösen aus Schuld und Bösem. Gedenke, Gott, der Menschen vor uns, die dahingingen über diese Erde und dich bezeugten. Gedenke, Gott, der Sterbenden, dass kein Leben verloren werde. Es vergehe die Welt und es komme Dein Reich.
    Amen.

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Laudes Sonntag

Anregungen, Fehler
Startseite