Montag - 19. Dezember 2016
4. SONNTAG IM ADVENT
HOHER ADVENT

Die nahende Freude



 Vesper/Abendgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 104 B VIII


Lobe den HERRN, meine Seele, *
H
ERR, mein Gott, wie bist Du so groß!

    Du hast die Erde fest gegründet, *
    dass sie nicht wankt immer und ewig.


Du sendest Quellen aus in die Täler, *
zwischen den Bergen fließen sie dahin.


    sie tränken alles Getier des Feldes; *
    Wildesel stillen daraus ihren Durst.


Daran nisten die Vögel des Himmels *
und lassen sich hören aus den Zweigen.


    Du tränkst die Berge aus Deiner Höhe, *
    von der Frucht Deiner Werke
    wird die Erde satt.


Er lässt Gras wachsen für das Vieh, *
Saat für den Acker des Menschen,


    dass er Brot bringe aus der Erde *
    und Wein, der des Menschen Herz erfreut,


dass er das Antlitz schön macht mit Öl, *
und Brot das Herz des Menschen stark macht.


    Du machtest den Mond zum Maß der Zeiten, *
    die Sonne, die ihren Niedergang weiß.


Du bringst Finsternis, und es wird Nacht, *
in ihr regt sich alles Getier des Waldes.


    Die Löwen brüllen nach Beute *
    und fordern von Gott ihren Fraß.


Geht die Sonne auf, ziehen sie heim, *
sie lagern sich in ihren Höhlen.


    Der Mensch geht hinaus an sein Tagwerk, *
    an seine Arbeit bis zum Abend. +

[Antiphon
H
ERR, Deine Werke sind groß und viel,
die Erde ist voll von Deinen Geschöpfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
H
ERR, Deine Werke sind groß und viel,
die Erde ist voll von Deinen Geschöpfen.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 74 IV


Warum, Gott,
hast Du uns verstoßen für immer, *
warum raucht Dein Zorn
gegen die Schafe Deiner Weide!


    Gedenke Deiner Gemeinde,
    die Du vorzeiten erworben /
    und zum Stamm
    Deines Eigentums Dir erlöst hast, *
    des Berges Zion, auf dem Du wohnst.


Lenke Deinen Schritt zu den uralten Trümmern: *
Alles hat der Feind verwüstet im Heiligtum.


    Deine Gegner brüllten
    am Ort Deiner Gegenwart *
    und stellten ihre Feldzeichen darin auf.


Sie sprechen bei sich:
„Wir zwingen sie alle nieder!” *
Und sie verbrannten alle Gotteshäuser im Land.


    Zeichen für uns sehen wir nicht, /
    es gibt keinen Propheten mehr, *
    keiner von uns weiß, wie lange.


Wie lange, Gott,
darf der Gegner noch schmähen? *
Darf der Feind Deinem Namen lästern für immer?


    Warum ziehst Du zurück Deine Hand, *
    und legst Deine Rechte in den Schoß. +

Doch Gott ist mein König von alters her, *
Er wirkt Heilstaten mitten auf Erden.


    Du hast das Meer gespalten
    durch Deine Kraft, *
    hast Drachenhäupter zerschmettert
    über den Wassern.


Du hast zerschlagen die Köpfe Leviathans *
und hast sie zu fressen gegeben den Haien.


    Du lässt hervorbrechen Quellen und Bäche, *
    Du trocknest nie versiegende Ströme aus.


Dein ist der Tag, Dein auch die Nacht; *
Du hast Mond und Sonne bestellt.


    Der Erde hast Du alle Grenzen gesetzt, *
    Sommer und Winter,
    Du hast sie geschaffen. (+)


Gedenke doch, HERR: Dich schmäht der Feind, *
ein törichtes Volk lästert Deinen Namen.


    Gib nicht dem Raubtier preis
    das Leben Deiner Taube, *
    das Leben Deiner Armen
    vergiss nicht für immer!


Blick auf den Bund,
denn die Schlupfwinkel des Landes *
sind Stätten voll von Gewalttat.


    Lass den Gebeugten
    nicht beschämt davongehn, *
    der Arme und Elende preise Deinen Namen.


Erhebe dich, Gott, führe Deinen Streit, *
gedenke, wie der Tor Dich täglich schmäht!


    Vergiss nicht Deiner Widersacher Geschrei, *
    Deiner Gegner Toben,
    das ständig emporsteigt. +

Antiphon
Erhebe Dich, o Gott, und führe Deine Sache.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Erhebe Dich, o Gott, und führe Deine Sache.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
Freuet euch in dem Herrn allewege,
und abermals sage ich: Freuet euch!
Der Herr ist nahe.


Abendlesung
Jes 11, 10-13
{Und} es wird geschehen zu der Zeit, dass die Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die Völker fragen, und die Stätte, da er wohnt, wird herrlich sein. Und der Herr wird zu der Zeit zum zweiten Mal Seine Hand ausstrecken, dass Er den Rest Seines Volks loskaufe, der übrig geblieben ist in Assur, Ägypten, Patros, Kusch, Elam, Schinar, Hamat und auf den Inseln des Meeres. Und Er wird ein Zeichen aufrichten unter den Völkern und zusammenbringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten Judas sammeln von den vier Enden der Erde. Und der Neid Ephraims wird aufhören und die Feinde Judas werden ausgerottet. Ephraim wird nicht mehr neidisch sein auf Juda und Juda Ephraim nicht mehr feind.

RESPONSORIUM

Der König kommt, der Herrscher der Erde; *
Er selber wird uns retten.
    Der König kommt, der Herrscher der Erde; *
    Er selber wird uns retten.
Siehe, Er kommt, den alle Völker ersehnen.
    Er selber wird uns retten.
Ehre dem Vater, Ehre dem Sohn,
Ehre dem Heiligen Geiste.
    Der König kommt, der Herrscher der Erde; *
    Er selber wird uns retten.

HYMNUS

Noten

Der Sterne Schöpfer, milder Gott,
Du, unsres Glaubens ew'ges Licht,
Christus, Erlöser aller Welt,
erhöre gnädig unser Flehn!

Voll Mitleid siehst Du Deine Welt
von Untergang und Tod bedroht.
Du nimmst Dich ihres Elends an
und heilest, was die Schuld verdarb.

Zum Abend neigt sich schon die Welt,
da kommst Du wie ein Bräutigam
aus dem verschlossenen Gemach
der Mutter, die doch Jungfrau ist.

Vor Deiner Stärke und Gewalt
muss tief sich beugen jedes Knie.
Der Himmel und das Erdenrund
sind Deiner Hoheit untertan.

Ruhm, Ehre, Herrlichkeit und Macht
sei Gott dem Vater und dem Sohn,
dem Geiste, der uns Beistand ist,
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

CANTICUM

V Taut, ihr Himmel, von oben.
R Die Erde tue sich auf und bringe Heil.

Antiphon

Noten

Noten

Magnificat II


Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;


    denn die Niedrigkeit Seiner Magd
    hat Er angesehn, *
    siehe, von nun an preisen mich selig
    alle Geschlechter.


Denn Er hat Großes an mir getan,
der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.


    Sein Erbarmen währt
    von Geschlecht zu Geschlecht *
    bei denen, die Ihn fürchten. (+)


Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.


    Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
    und erhebt die Niedrigen.


Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.


    Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
    und denkt an Sein Erbarmen.


Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Antiphon
O Spross aus Isais Wurzel, *
gesetzt zum Zeichen für die Völker -
vor Dir verstummen die Herrscher
der Erde, Dich flehen an die Völker:
o komm und errette uns, erhebe
Dich, säume nicht länger!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
O Spross aus Isais Wurzel, *
gesetzt zum Zeichen für die Völker -
vor Dir verstummen die Herrscher
der Erde, Dich flehen an die Völker:
o komm und errette uns, erhebe
Dich, säume nicht länger!

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Du, Herr, gibst alles, was wir brauchen, wir leben von Deiner Gnade. Du rufst uns in Deinen Dienst. Dir zu gehorchen, ist unsere Freude. Wir rufen Dich an:
    Erhöre uns, Gott.


Gib uns allezeit die Freiheit, Dir ungehindert zu dienen. Lass uns haben, als hätten wir nicht. Gib, dass alles, was Du schenkst, uns helfe zu dem Werk, zu dem Du uns berufen hast. Segne uns, lass uns alle Dinge zum Besten dienen. Wir rufen Dich an:
    Erhöre uns, Gott.


Herr, wir bitten Dich: gib, dass alle, die heute uneins geworden sind, die Sonne nicht über ihrem Zorn untergehen lassen. Erbarme Dich aller, die sich niederlegen, ohne sich vor Dir zu beugen. Wir rufen Dich an:
    Erhöre uns, Gott.


Erquicke die Müden und stärke, die in dieser Nacht arbeiten müssen. Beschütze, die unterwegs sind. Wache bei den Kranken. Stehe den Betrübten bei. Gib Schlafenden und Schlaflosen Deinen Frieden. Wir rufen Dich an:
    Erhöre uns, Gott.

WOCHENGEBET   oder

Ewiger Gott, in dieser Zeit warten wir auf Jesus Christus, unsern Erlöser: Gib uns die Zuversicht, dass Er uns auch ein gnädiger Richter sein wird, der Sich dahingegeben hat für das Leben der Welt, Dein Sohn, unser Bruder und Herr, der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert in Ewigkeit.
    Amen.

KOLLEKTENGEBET

Stehe uns bei, Du Gott der Treue, solange dieses unruhige Leben währt, bis die Schatten lang werden und der Abend kommt, die geschäftige Welt zur Ruhe gelangt, das Fieber des Lebens vorüber und unser Werk getan ist. Dann schenke uns in Deinem Erbarmen Ruhe und endlich den Frieden durch Jesus Christus, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Laudes Dienstag

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