Glaubenszeugen Wochenpsalm Gebete: Morgen Mittag Abend | |||||||||||||||||||
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Morgen Am nächsten Tag wollte Jesus nach Galiläa gehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach! Philippus aber war aus Betsaida, der Stadt des Andreas und Petrus. Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es! Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist. Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich. Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel! Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, daß ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Größeres als das sehen. Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn. Joh 1, 43-51 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Zu Jesus kommen und Ihn sehen bedeutet: von Ihm erkannt werden. Das hat Nathanael erfahren. Die Stunde, in der Jesus ihn "sah", mag für Nathanael eine Stunde gesammelten Schriftstudiums gewesen sein; denn der Schriftgelehrte pflegte unter dem Feigenbaum sitzend die heiligen Schriften zu studieren. Jesus sieht in Nathanael den rechten Israeliten ohne Falsch, der in der Schrift forscht und sich durch sie zu Gott führen läßt. Der Blick des Herzenskündigers hat ihn erkannt, so daß er bekennt: "Du bist Gottes Sohn." (Spieker [5], S. 46) Abend Darum, weil wir dieses Amt haben nach der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, werden wir nicht müde, sondern wir meiden schändliche Heimlichkeit und gehen nicht mit List um, fälschen auch nicht Gottes Wort, sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott. Ist nun aber unser Evangelium verdeckt, so ist's denen verdeckt, die verloren werden, den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, daß sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, daß er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen. 2.Kor 4, 1-5 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Der "Gott dieser Welt", Luzifer, verblendet die Augen der Ungläubigen, daß sie sich der reinigenden Macht des göttlichen Lichtes verschließen. In dem Maße, als Menschen etwas aufnehmen von der Lichtherrlichkeit Gottes, wie sie uns sichtbar wird auf dem Angesicht Jesu Christi, werden sie verwandelt bis in die Leiblichkeit. - Beispiel: J. A. Bengel, von dem ein Kind gesagt haben soll: "Der Mann hat den Heiligen Geist!" (Spieker [5], S. 68) |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung:12-01-16 |