Glaubenszeugen Wochenspruch Wochenpsalm Gebete: Morgen Mittag Abend | ||||||||||||||||||
|
Morgen Damals sandte Bethel den Sarezer und den Regem-Melech mit seinen Leuten, um den HERRN anzuflehen, und ließ die Priester, die zum Hause des HERRN Zebaoth gehörten, und die Propheten fragen: Muß ich immer noch im fünften Monat weinen und Fasten halten, wie ich es nun so viele Jahre getan habe? Und des HERRN Zebaoth Wort geschah zu mir: Sage allem Volk im Lande und den Priestern und sprich: Als ihr fastetet und Leid trugt im fünften und siebenten Monat diese siebzig Jahre lang, habt ihr da für mich gefastet? Und wenn ihr eßt und trinkt, eßt und trinkt ihr da nicht für euch selbst? Ist's nicht das, was der HERR durch die früheren Propheten predigen ließ, als Jerusalem bewohnt war und Frieden hatte samt seinen Städten ringsum und Leute im Südland und im Hügelland wohnten - und des HERRN Wort geschah zu Sacharja -, daß der HERR Zebaoth sprach: Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, und tut nicht Unrecht den Witwen, Waisen, Fremdlingen und Armen, und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen! Aber sie wollten nicht aufmerken und kehrten mir den Rücken zu und verstockten ihre Ohren, um nicht zu hören, und machten ihre Herzen hart wie Diamant, damit sie nicht hörten das Gesetz und die Worte, die der HERR Zebaoth durch seinen Geist sandte durch die früheren Propheten. Daher ist so großer Zorn vom HERRN Zebaoth gekommen. Und es ist so ergangen: Gleichwie gepredigt wurde und sie nicht hörten, so wollte ich auch nicht hören, als sie riefen, spricht der HERR Zebaoth. Sach 7, 2-13 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Wirkliches Fasten bedeutet: für Gott etwas aufopfern. Es findet seine Beglaubigung im Dienst an den Brüdern. Wenn wir uns dem Bruder verschließen, so verschließen wir uns gegen Gott. Wir kehren ihm den Rücken zu, wenn wir unseren Bruder liegen lassen in seinen Wunden. In der Not unsres Bruders läßt Gott Seinen Ruf an uns ergehn. Gott will dich hörend und sehend machen, daß du Sein Diener werdest. Wir schließen uns selber ab von der Quelle des Lebens, wenn wir unser Herz hart machen "wie Diamant". (Spieker [5], S. 86/244) Abend [So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. In dem allen seid auch ihr einst gewandelt, als ihr noch darin lebtet.] Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus. Kol 3, (5-7) 8-11 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Der alte und der neue Mensch in uns liegen täglich im Kampf, ja es ist ein Ringen auf Leben und Tod. Es gilt abzulegen, ja zu töten alles, was hinderlich ist beim Streben nach dem Ziel, das uns durch die Gottesebenbildlichkeit Jesu Christi vor Augen gestellt ist. (Spieker [5], S. 284) |
||||||||||||||||||
| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 12-01-16 |