Donnerstag

16. Februar 2012

 

SEXAGESIMAE
Viererlei Ackerfeld

 

Predigttext

 

2. Kor (11, 18.23b-30) 12, 1-10 (IV. Reihe)

Wochenspruch

 

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.

Wochenlied

 

Herr, für dein Wort sei hoch gepreist (EG 196)
Es wolle Gott uns gnädig sein (EG 280)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht trägt, und keinen faulen Baum, der gute Frucht trägt. Denn jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Man pflückt ja nicht Feigen von den Dornen, auch liest man nicht Trauben von den Hecken. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Was nennt ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie - ich will euch zeigen, wem er gleicht. Er gleicht einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf Fels. Als aber eine Wasserflut kam, da riß der Strom an dem Haus und konnte es nicht bewegen; denn es war gut gebaut. Wer aber hört und nicht tut, der gleicht einem Menschen, der ein Haus baute auf die Erde, ohne Grund zu legen; und der Strom riß an ihm, und es fiel gleich zusammen, und sein Einsturz war groß.
Luk 6, 43-49 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wie der Baum bestimmend ist für die Frucht, so der Mensch für die Tat. Wenn aus einem Menschen, den wir für ehrbar und ordentlich hielten, plötzlich eine Tat hervorbricht, die wir ihm nie zugetraut hätten, so ist das ein Zeichen, daß er innerlich schon längst schwer in Unordnung geraten sein muß. Darum bitten wir um ein reines Herz und einen neuen gewissen Geist, damit wir solche Worte reden und solche Werke tun, mit denen wir vor Gott und Menschen bestehen können. (Spieker [5], S. 221)

Abend
 
Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unserm Gebet und denken ohne Unterlaß vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus. Liebe Brüder, von Gott geliebt, wir wissen, daß ihr erwählt seid; denn unsere Predigt des Evangeliums kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem heiligen Geist und in großer Gewißheit. Ihr wißt ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen. Und ihr seid unserm Beispiel gefolgt und dem des Herrn und habt das Wort aufgenommen in großer Bedrängnis mit Freuden im heiligen Geist, so daß ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaja. Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erschollen nicht allein in Mazedonien und Achaja, sondern an allen Orten ist euer Glaube an Gott bekanntgeworden, so daß wir es nicht nötig haben, etwas darüber zu sagen. Denn sie selbst berichten von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch bekehrt habt zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn errettet.
1.Thess 1, 2-10 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Wunder des Heiligen Geistes, durch welches hier auf Erden Kirche wird; da steht am Anfang die Verkündigung des Evangeliums durch den Apostel - sie geschah in der Kraft Gottes, aber auch unter großer Trübsal; da ist die Bewährung des jungen Christenstandes in der Gemeinde durch das Glaubenswerk, den Dienst der Liebe, durch das Starkbleiben in der Hoffnung; da ist schließlich die Ausstrahlung in weite Räume durch den missionarischen Dienst - und das alles über sich hinausweisend in eine große Zukunft. (Spieker [5], S. 249)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 12-01-16
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