Glaubenszeugen Wochenpsalm Gebete: Morgen Mittag Abend | |||||||||||||||||||
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Der HERR redete mit Mose und sprach: Heilige mir alle Erstgeburt bei den Israeliten; alles, was zuerst den Mutterschoß durchbricht bei Mensch und Vieh, das ist mein. Und wenn dich heute oder morgen dein Sohn fragen wird: Was bedeutet das?, sollst du ihm sagen: Der HERR hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten, aus der Knechtschaft, geführt. Denn als der Pharao hartnäckig war und uns nicht ziehen ließ, erschlug der HERR alle Erstgeburt in Ägyptenland, von der Erstgeburt des Menschen bis zur Erstgeburt des Viehs. Darum opfere ich dem HERRN alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, aber die Erstgeburt meiner Söhne löse ich aus. Und das soll dir wie ein Zeichen auf deiner Hand sein und wie ein Merkzeichen zwischen deinen Augen; denn der HERR hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten geführt. 2. Mose 13, 1.2.14-16 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Alttestamentliche Lesung Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht; und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe, er kommt! spricht der HERR Zebaoth. Wer wird aber den Tag seines Kommens ertragen können, und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer eines Schmelzers und wie die Lauge der Wäscher. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen, er wird die Söhne Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN Opfer bringen in Gerechtigkeit, und es wird dem HERRN wohlgefallen das Opfer Judas und Jerusalems wie vormals und vor langen Jahren. Mal 3, 1-4 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Durch den Eintritt des Herrn in Seinen Tempel wird alles verwandelt, nichts kann vor Ihm bestehn, Sein Kommen bedeutet Gericht und Läuterung. Das Kreuz, das im Hause Gottes aufgerichtet wird, bedeutet das Ende des Tempels; es gemahnt aber auch in jeder Kirche an das Gericht, welches am Hause Gottes beginnen wird. Gott heiligt sich selbst ein priesterliches Volk, welches die rechten Opfer darbringt. Das Vorbild der Opfer, welche Gott gemäß sind, ist Christus selbst, der heute vor Gott "dargestellt" wird. (Spieker, S. 322) Epistel Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten. Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an. Daher mußte er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes. Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden. Hebr 2, 14-18 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Er kam, um die Macht des Satans zu brechen und uns von der Furcht des Todes zu erlösen, dazu ist Er Mensch geworden und nahm teil an unsrer Versuchbarkeit und Todesnot. (Spieker, S. 48) Evangelium Als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren, brachten sie Jesus nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen, wie geschrieben steht im Gesetz des Herrn: »Alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, soll dem Herrn geheiligt heißen«, und um das Opfer darzubringen, wie es gesagt ist im Gesetz des Herrn: »ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben«. Und siehe, ein Mann war in Jerusalem, mit Namen Simeon; und dieser Mann war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der heilige Geist war mit ihm. Und ihm war ein Wort zuteil geworden von dem heiligen Geist, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen. Und er kam auf Anregen des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, um mit ihm zu tun, wie es Brauch ist nach dem Gesetz, da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach: Herr, nun läßt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, den du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel. Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was von ihm gesagt wurde. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird - und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen -, damit vieler Herzen Gedanken offenbar werden. Luk 2, 22-35 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Der Heilige, der nicht der Heiligung bedarf, wird im Tempel dem Herrn geheiligt ("dargestellt"), weil alle männliche Erstgeburt dem Herrn zu eigen sein soll; die Reine, die nicht der Reinigung bedarf, bringt das im Gesetz gebotene Reinigungsopfer - also erfüllen Jesus und Seine Mutter "alle Gerechtigkeit". Als Licht zur Erleuchtung der Völker, als Krone und Erfüllung für Sein eigenes Volk erkennt Ihn das Seherauge, preist Ihn der Prophetenmund des greisen Simeon. (Spieker, S. 322) Abend Zu Mose sprach der HERR {er}: Steig herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne. Aber Mose allein nahe sich zum HERRN und lasse jene sich nicht nahen, und das Volk komme auch nicht mit ihm herauf. Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist. Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen Israels. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie. 2.Mose 24, 1.2.9-12.15-18 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Gleichwie die Ältesten auf dem Berge Sinai essen und trinken in der furchtgebietenden Gegenwart des heiligen Gottes, so sind auch wir beim Heiligen Mahle die Tischgenossen des Herrn, dessen Gegewart uns mit heiliger Scheu und Furcht erfüllen muß. "Wer mir nahe ist, ist dem Feuer nahe" (versprengtes Herrenwort). Wie Mose vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berg Gottes verweilt, ehe er hinabsteigt und dem Volk das Gesetz verkündigt, so weilt Jesus vierzig Tage und Nächte in der Wüste, ehe Er in des Geistes Kraft wieder zu dem Volke geht und ihm den Weg Gottes verkündigt. (Spieker [5], S. 288/90) |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 12-01-16 |