Glaubenszeugen Wochenspruch Wochenpsalm Gebete: Morgen Mittag Abend | ||||||||||||||||||
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Morgen Die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten {Sie aber} sprachen zu Jesus {ihm}: Die Jünger des Johannes fasten oft und beten viel, ebenso die Jünger der Pharisäer; aber deine Jünger essen und trinken. Jesus sprach aber zu ihnen: Ihr könnt die Hochzeitsgäste nicht fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist. Es wird aber die Zeit kommen, daß der Bräutigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten, in jenen Tagen. Und er sagte zu ihnen ein Gleichnis: Niemand reißt einen Lappen von einem neuen Kleid und flickt ihn auf ein altes Kleid; sonst zerreißt man das neue, und der Lappen vom neuen paßt nicht auf das alte. Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der neue Wein die Schläuche und wird verschüttet, und die Schläuche verderben. Sondern neuen Wein soll man in neue Schläuche füllen. Und niemand, der vom alten Wein trinkt, will neuen; denn er spricht: Der alte ist milder. Luk 5, 33-39 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Das neue, das mit Christus in die Welt kommt, ist von solcher Gewalt, daß es die alten Lebensformen sprengt; es ruft nach einer neuen Gestalt des Lebens, welche der Freude über die gnadenreiche Gegenwart des Herrn entspricht. Darum fasten wir niemals am Sonntag, dem Auferstehungstag unsres Herrn, sondern wir bitten Gott den Vater: "Er wolle an diesem Tag uns Frieden und Freude gewähren, daß wir uns freuen der Tat des Erlösers." (Spieker [5], S. ) Abend Mit wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen? Es gleicht den Kindern, die auf dem Markt sitzen und rufen den andern zu: Wir haben euch aufgespielt, und ihr wolltet nicht tanzen; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr wolltet nicht weinen. Johannes ist gekommen, aß nicht und trank nicht; so sagen sie: Er ist besessen. Der Menschensohn ist gekommen, ißt und trinkt; so sagen sie: Siehe, was ist dieser Mensch für ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden aus ihren Werken. [Da fing er an, die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Taten geschehen waren; denn sie hatten nicht Buße getan: Wehe dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wären solche Taten in Tyrus und Sidon geschehen, wie sie bei euch geschehen sind, sie hätten längst in Sack und Asche Buße getan. Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als euch. Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages. Doch ich sage euch: Es wird dem Land der Sodomer erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.] Matth 11, 16-19 (20-24) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 12-01-16 |