Glaubenszeugen Wochenspruch Wochenpsalm Gebete: Morgen Mittag Abend | ||||||||||||||||||
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Morgen Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, daß sie unfruchtbar sei. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr. Lk 1, 26-38 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Der Engel verkündet das Geheimnis der Menschwerdung des Gottessohnes, welcher empfangen wird vom Heiligen Geist. Maria läßt in Demut und Gehorsam an sich geschehn, was Gott ihr durch den Engel verkündigen läßt. Um dieser Demut und ihres vollkommenen Vertrauens willen ist sie erwählt, die Mutter des Heilandes zu werden. Spieker [5], S. 15 Abend Jauchze, du Tochter Zion! Frohlocke, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! Denn der HERR hat deine Strafe weggenommen und deine Feinde abgewendet. Der HERR, der König Israels, ist bei dir, daß du dich vor keinem Unheil mehr fürchten mußt. Zur selben Zeit wird man sprechen zu Jerusalem: Fürchte dich nicht, Zion! Laß deine Hände nicht sinken! Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein. Wie an einem festlichen Tage nehme ich von dir hinweg das Unheil, daß du seinetwegen keine Schmach mehr trägst. Siehe, zur selben Zeit will ich mit allen denen ein Ende machen, die dich bedrängen, und will den Hinkenden helfen und die Zerstreuten sammeln und will sie zu Lob und Ehren bringen in allen Landen, wo man sie verachtet. Zur selben Zeit will ich euch heimbringen und euch zur selben Zeit sammeln; denn ich will euch zu Lob und Ehren bringen unter allen Völkern auf Erden, wenn ich eure Gefangenschaft wenden werde vor euren Augen, spricht der HERR. Zef 3, 14-20 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart Diese Verheißung ist für uns erfüllt. Deshalb darf die Gemeinde jauchzen und fröhlich sein, denn sie hat den lebendigen Heiland in ihrer Mitte, an Ihm hat sie Vergebung der Sünde, Leben und Seligkeit. Spieker [5], S. 6 Wochenspruch Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig. Jes 40, 3.10 Wenn der Herr kommt, um zu erfüllen, was Er in Seinem Weltenplan beschlossen hat, so kommt Er mit einer Gewalt, der nichts widerstehen kann: wie eine Feuersbrunst, die niemand löschen kann, wie eine Meeresflut, die alle Dämme überspült, wie ein Heereszug, der alle Feinde zu Boden zwingt. "Gottes Reich kommt wohl ohne unser Gebet von ihm selbst." Aber weil Gott in Seinem Ratschluß den Menschen gewürdigt hat, Ihm als Sein Werkzeug zu dienen, darum sollen und dürfen wir Menschen Ihm den Weg bereiten, auf dem Er einzieht in Sein Reich. Weil wir aber immer wieder geneigt sind, uns selbst und menschlichen Plänen den Weg zu bereiten, darum bedeutet das Wort vom Weg-bereiten zugleich eben das, was der Bußprediger Johannes uns zumutet, daß wir unseren Sinn ändern und uns von uns selbst hinweg zu Gott und Seiner Herrschaft wenden. (Spieker [5], S. 10 f.) |
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| © Joachim Januschek Letzte Änderung: 11-10-09 |