Donnerstag

8. Dezember 2011

 

2. ADVENT
Der kommende Erlöser

 

Predigttext

 

Jes 63, 15-16 (17-19a) 19b; 64 1-3 (IV. Reihe)

Wochenspruch

 

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Wochenlied

 

Ihr lieben Christen, freut euch nun (EG 6)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Denn} Wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, daß wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden. Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat. So sind wir denn allezeit getrost und wissen: solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn. Darum setzen wir auch unsre Ehre darein, ob wir daheim sind oder in der Fremde, daß wir ihm wohlgefallen. Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.
2.Kor 5, 1-10 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
In der Hinfälligkeit unserer irdischen Leibeshütte sehnen wir uns nach der Bekleidung mit dem himmlischen Leibe. Der Geist, das Pfand des himmlischen Erbes, stärkt uns zur Bewährung in unserm irdischen Wandel. (Spieker [5], S. 315)

Abend
 
Zu derselben Zeit, spricht der HERR, will ich der Gott aller Geschlechter Israels sein, und sie sollen mein Volk sein. So spricht der HERR: Das Volk, das dem Schwert entronnen ist, hat Gnade gefunden in der Wüste; Israel zieht hin zu seiner Ruhe. Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Wohlan, ich will dich wiederum bauen, daß du gebaut sein sollst, du Jungfrau Israel; du sollst dich wieder schmücken, Pauken schlagen und herausgehen zum Tanz. Du sollst wiederum Weinberge pflanzen an den Bergen Samarias; pflanzen wird man sie und ihre Früchte genießen. Denn es wird die Zeit kommen, daß die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen: Wohlauf, laßt uns hinaufziehen nach Zion zum HERRN, unserm Gott! Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet über das Haupt unter den Völkern. Ruft laut, rühmt und sprecht: Der HERR hat seinem Volk geholfen, dem Rest Israels!
Jer 31, 1-7 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Ein Adventklang im Alten Bund: wie Gott dem Volk Israel nach Krieg und Schrecken Seine Güte erzeigen und Sein Land und Seine Hauptstadt wieder aufbauen will, so soll auch uns offenbar werden, daß in allen Schickungen und Gerichten die Güte Gottes am Werke war, die uns zu Ihm ziehen will. Von dieser ewigen Gnade dürfen die Priester Gottes durch ihren Dienst Zeugnis ablegen. (Spieker [5], S. 16)

 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 11-10-09
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