Donnerstag 

15. Dezember 2011

 

3. ADVENT
Der Vorläufer des Herrn

 

Predigttext

 

Röm 15, 4-13 (IV. Reihe)

Wochenspruch

 

Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig.

Wochenlied

 

Mit Ernst, o Menschenkinder (EG 10)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
[Als sie fortgingen, fing Jesus an, zu dem Volk von Johannes zu reden: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her weht? Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige. Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: er ist mehr als ein Prophet. Dieser ist's, von dem geschrieben steht: »Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.«]
Wahrlich, ich sage euch: Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer als er. Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis heute leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalttätigen reißen es an sich. Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis hin zu Johannes; und wenn ihr's annehmen wollt: er ist Elia, der da kommen soll. Wer Ohren hat, der höre!
Matth 11, (7-10) 11-15 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Himmelreich wird nicht den Stürmern und Drängern, sondern denen zuteil, die sich demütig beschenken lassen. Darum ist der Kleinste im Himmelreich größer als Johannes der Täufer. Wer kindlichen Geistes sich beschenken läßt, statt mit stürmender Hand zu rauben, hat das Geheimnis des Reiches Gottes tiefer erfaßt als der Gewalttäter. (Spieker [5], S. 12)
 
Abend
 
Zieh dein Trauerkleid aus, Jerusalem, und zieh den herrlichen Schmuck von Gott an für immer! Zieh den Mantel der Gerechtigkeit Gottes an, und setze die Krone der Herrlichkeit des Ewigen auf dein Haupt! Gott wird deinen Glanz unter dem ganzen Himmel offenbaren; denn dein Name wird von Gott genannt werden für alle Zeit: »Friede der Gerechtigkeit; Lobpreis der Frömmigkeit«. Mache dich auf, Jerusalem, und tritt auf die Höhe und sieh umher nach Osten und schaue deine Kinder, die vom Westen und vom Osten versammelt sind durch das Wort des Heiligen und sich freuen, daß Gott wieder an sie gedacht hat! Sie zogen aus von dir zu Fuß, weggeführt von den Feinden; Gott aber bringt sie zu dir, in Ehren getragen wie auf einem Königsthron. Denn Gott will alle hohen Berge und die ewigen Hügel niedrig machen und die Täler auffüllen, damit das Land eben wird und Israel sicher heimziehen kann unter Gottes Herrlichkeit. Die Wälder aber und alle wohlriechenden Bäume werden Israel auf Gottes Befehl Schatten geben. Denn Gott wird Israel zurückbringen mit Freuden im Licht seiner Herrlichkeit, mit seiner Barmherzigkeit und Gerechtigkeit.
Bar 5, 1-9 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Zeit der Trauer ist zu Ende; Gottes Volk darf sich freuen. Gerechtigkeit und Frieden schmücken die Gemeinde. Gott selbst wird ihr die Krone Seiner Herrlichkeit auf das Haupt setzen und damit offenbar machen, daß die Gemeinde nun völlig Sein heiliges Eigentum ist. (Spieker [5], S. 10)
 
oder
 
O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, laßt ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden! Der HERR hat geschworen bei seiner Rechten und bei seinem starken Arm: Ich will dein Getreide nicht mehr deinen Feinden zu essen geben noch deinen Wein, mit dem du soviel Arbeit hattest, die Fremden trinken lassen, sondern die es einsammeln, sollen's auch essen und den HERRN rühmen, und die ihn einbringen, sollen ihn trinken in den Vorhöfen meines Heiligtums. Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, räumt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf für die Völker! Siehe, der HERR läßt es hören bis an die Enden der Erde: Saget der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her! Man wird sie nennen »Heiliges Volk«, »Erlöste des HERRN«, und dich wird man nennen »Gesuchte« und »Nicht mehr verlassene Stadt«.
Jes 62, 6-12 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Gemeinde Gottes soll in das helle Licht der göttlichen Gnade gerückt werden, Das Heil, das ihr widerfärt, soll über ihr leuchten wie eine brennende Fackel. Diese Gemeinde, an der Gott ein Wohlgefallen hat, darf der Welt das Heil Gottes verkündigen. (Spieker [5], S. 14)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 11-10-09
top

Impressum
Haftungsausschluss